Dienstag, 30. November 2004

So ist es brav!

Na also geht doch!

Die Querelen um die TV-Präsenz des FC Bayern sind unterdessen beendet. In einem Telefonat mit Manager Uli Hoeneß habe sich Assauer entschuldigt und laut Rummenigge "auch versichert, dass er mit dem FC Bayern keine Probleme haben will."

Wie angenehm, dass nicht alle

Hollywood - Schauspieler, wenn sie Reklame für ihren neuen Film machen müssen, nur immer die gleichen Phrasen dreschen:SPIEGEL ONLINE: Allerdings hat Ihnen "Bad Santa" Glück gebracht. Der Film wurde in den USA zum Überraschungshit. War das eine Kompensation für den Flop des Westerns "The Alamo"?

Thornton: Ich selbst habe für "The Alamo" einige der besten Kritiken meiner Karriere bekommen. So gesehen war die Erfahrung bittersüß. Aber was soll ich machen, wenn das Publikum in den USA keinen Geschichtsfilm sehen will? Die Zuschauer werden einfach immer dümmer. Das heißt, sie sind es eigentlich nicht. Aber sie werden von den Hollywood-Studios so behandelt, und letztlich degenerieren sie so, dass sie nur einen Haufen Actionszenen sehen wollen.

SPIEGEL ONLINE: Aber wenn das Publikum so dumm ist, warum hatte dann ein durchaus hintersinniger Film wie "Bad Santa" Erfolg?

Thornton: Bei Komödien verhält es sich anders. Die Leute können über alles Mögliche lachen. "Bad Santa" hat Szenen, die den kleinsten gemeinsamen Nenner ansprechen. Wenn wir uns gegenseitig in die Eier hauen, dann lacht auch jemand mit einem IQ von 35 darüber. Aber gleichzeitig haben die Intellektuellen ihren Spaß.

SPIEGEL ONLINE: Sind Sie es nicht leid, ein Publikum mit niedrigen Erwartungen zu unterhalten?

Thornton: Zum Glück habe ich nicht so viele banale Filme gedreht. Mein Ziel ist es, Leute durch Kunst klüger zu machen. Und ein Film wie "Bad Santa" schafft das auch, denn er ist sehr subversiv. Die religiöse Rechte ist darüber garantiert nicht glücklich.
Mit Sicherheit nicht... ;-)

Jeder ist sich selbst der nächste

und wenn es um die eigene Karriere geht, ist der Koch' Roland ganz vorne dabei:Hessens Ministerpräsident Koch geht auf Distanz zu alten Parteifreunden. Durch die Finanzaffäre der Hessen-CDU unter Verantwortung von Ex-Landeschef Kanther sei der Partei "dramatischer wirtschaftlicher und politischer Schaden entstanden", sagte er als Zeuge vor Gericht. Damit stützte Koch die Argumente der Staatsanwaltschaft. Zuvor hat Koch - wie schon vor den Untersuchungsschüssen des hessischen Landtages und des Bundestages - beteuert, er habe "von all dem, den Schweizer Konten, am 12. Januar 2000 von Herrn Kanther zum ersten Mal gehört". Auch als er 1998 zum Landesvorsitzenden gewählt wurde, will er von dem ständig sprudelnden Geldquell des Alt-Schatzmeisters nichts gewusst haben: "Ich dachte, die hessische CDU lebt auf gutem Niveau von der Hand in den Mund".Aber ja doch...Koch erläuterte, dass Landes- und Bundes-CDU sich die Rückzahlung der 21 Millionen Euro je zur Hälfte teilen. Die Hessen-CDU hat nach eigener Darstellung dafür die Reste ihres Schweiz-Vermögens in Höhe von 8,2 Millionen Euro eingesetzt, Rücklagen aufgelöst sowie einen Kredit über 1,5 Millionen Euro aufgenommen. Zudem müssen alle hessischen CDU-Kreisverbände bis 2011 pro Monat und Mitglied 50 Cent als Sonderopfer an die Bundespartei abführen.Stimmt, wieso sollten auch die Verantwortlichen dafür blechen...

Ein neuer Tag, ein neuer Unfall...

Lkw fährt in Kindergruppe - zwei Tote

In Bielefeld ist ein Lastwagen ungebremst in eine Gruppe Kinder gefahren, die gerade eine Kreuzung überqueren wollten. Zwei Jungen starben, ein dritter ist schwer verletzt.

Ein Polizeisprecher sagte, ein Lastwagen habe wegen eines Rückstaus an einer Ampel halten müssen. Ein Getränke-Laster sei links an dem stehenden Fahrzeug vorbeigezogen und dabei in die achtköpfige Gruppe gefahren. Am Unfallort waren keine Bremsspuren zu sehen.


Kommentieren muss man das ja nicht mehr...

Wortakrobat # 77

Wortakrobat des Tages:

Mario Basler

"Ich grüße meine Mama, meinen Papa und ganz besonders meine Eltern."

Mario Basler