Selten einer Richterin so zugestimmt!
"Für solche Folgen gibt es keine gerechte Strafe", sagte die Richterin zum verurteilten LKW - Fahrer, hier die Details:
Wegen fahrlässiger Tötung in vier Fällen hat das Landgericht Würzburg am Donnerstag einen Tiroler Lastwagenfahrer zu einer Haftstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt.
Nach Auffassung des Gerichts war der Lastwagenfahrer im August auf der Autobahn A3 Nürnberg - Frankfurt bei Geiselwind wegen Übermüdung mit 80 Stundenkilometern ungebremst in ein Stauende gerast. Dabei wurde das Auto einer Familie aus Solingen regelrecht zerquetscht. Das Ehepaar und ihre fünf Jahre und fünf Monate alten Töchter starben in den Trümmern.
Neben der obigen Aussage, stellte Richterin Barbara Landgraf noch fest, dass "den Lastwagenfahrer ein massives Verschulden treffe, weil er nicht angehalten habe, als er müde geworden sei.".
Sie schloss sich aber trotzdem nicht der Forderung der Staatsanwaltschaft an, die 2 Jahre und 3 Monate ohne Bewährung gefordert hatte.
Zumindestens geht der 47-jährige gebürtige Innsbrucker nun mit gutem Beispiel voran und erklärte, dass "er nicht mehr als Lastwagenfahrer arbeiten und sich einen neuen Job suchen werde." Ein Anfang, aber leider zu spät um das zu verhindern:
Der Mann war zum Zeitpunkt des Unglücks nach 2:00 Uhr schon rund 18 Stunden ohne Schlaf auf den Beinen. Eine Autofahrerin hatte vor Gericht ausgesagt, dass der Sattelzug vor dem Unfall schon in leichten Schlangenlinien gefahren sei.
Laut einem Gutachten hatte der Lastwagenfahrer 20 Sekunden lang nicht reagiert und war erst eineinhalb Sekunden vor dem Aufprall auf die Bremse getreten. Sein Sattelzug und das am Stauende stehende Auto der Familie hatten sich verkeilt und waren eine Böschung hinabgestürzt. Die Opfer waren teilweise bis zur Unkenntlichkeit verbrannt und entstellt.
Wegen fahrlässiger Tötung in vier Fällen hat das Landgericht Würzburg am Donnerstag einen Tiroler Lastwagenfahrer zu einer Haftstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt.
Nach Auffassung des Gerichts war der Lastwagenfahrer im August auf der Autobahn A3 Nürnberg - Frankfurt bei Geiselwind wegen Übermüdung mit 80 Stundenkilometern ungebremst in ein Stauende gerast. Dabei wurde das Auto einer Familie aus Solingen regelrecht zerquetscht. Das Ehepaar und ihre fünf Jahre und fünf Monate alten Töchter starben in den Trümmern.
Neben der obigen Aussage, stellte Richterin Barbara Landgraf noch fest, dass "den Lastwagenfahrer ein massives Verschulden treffe, weil er nicht angehalten habe, als er müde geworden sei.".
Sie schloss sich aber trotzdem nicht der Forderung der Staatsanwaltschaft an, die 2 Jahre und 3 Monate ohne Bewährung gefordert hatte.
Zumindestens geht der 47-jährige gebürtige Innsbrucker nun mit gutem Beispiel voran und erklärte, dass "er nicht mehr als Lastwagenfahrer arbeiten und sich einen neuen Job suchen werde." Ein Anfang, aber leider zu spät um das zu verhindern:
Der Mann war zum Zeitpunkt des Unglücks nach 2:00 Uhr schon rund 18 Stunden ohne Schlaf auf den Beinen. Eine Autofahrerin hatte vor Gericht ausgesagt, dass der Sattelzug vor dem Unfall schon in leichten Schlangenlinien gefahren sei.
Laut einem Gutachten hatte der Lastwagenfahrer 20 Sekunden lang nicht reagiert und war erst eineinhalb Sekunden vor dem Aufprall auf die Bremse getreten. Sein Sattelzug und das am Stauende stehende Auto der Familie hatten sich verkeilt und waren eine Böschung hinabgestürzt. Die Opfer waren teilweise bis zur Unkenntlichkeit verbrannt und entstellt.
Brummis unterwegs - MythosBayern - 29. Dez, 18:16


