Freitag, 29. April 2005

Und weil es so schön ist,

ist auch noch ein anderer merkwürdiger Antrag abgeschmettert worden:Die Deutsche Fußball Liga (DFL) unterstützt den Antrag des FC Rot-Weiß Erfurt auf Aussetzung des Abstiegs aus der 2. Bundesliga nicht.Ich habe ja im Grunde Verständniss dafür, dass man alles versucht, um nur irgendwie die Klasse zu erhalten, aber weil evtl. ein Spiel manipuliert gewesen sein soll und überhaupt nicht sicher ist, ob eine Mannschaft wie Erfurt überhaupt ein mögliches Wiederholungsspiel gewinnen würde, vielmehr ja die Chance hatte, in den restlichen 33 Spielen so viele Punkte zu holen, um aus eigener Kraft nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben, soll eine ganze Saison auf den Kopf gestellt werden?!

Nein, wirklich nicht, das ist an den Haaren herbeigezogen und vollkommen realitätsfern!

Danke DFL!

Na endlich ist

dieses unsägliche Thema beendet und das zu Recht!

Schon als es hochkochte, war ja nur bei den geknechteten ostdeutschen Fußball-Vertetern die Euphorie derart groß, dass man offiziellen Bestätigungen vorgriff - jetzt ist es vom Tisch:

Die von der DFL Deutsche Fußball Liga GmbH am Montag auf der Vollversammlung in Köln verabschiedete Regelung bezüglich der Meistersterne auf den Trikots der Klubs bleibt weiter bestehen. Somit zählen bei den Trikot-Sternen weiterhin nur die seit Einführung der Bundesliga 1963 errungenen Meisterschaften. Zuvor errungene Titel werden nicht berücksichtigt.

Danke!

Obwohl ich ja, wie gesagt, nichts gegen eine derartige Regelung gehabt hätte, aber dann hätte man auch die Obergrenze aufheben müssen, denn 10 ostdeutsche Stasi-Meisterschaften sind auch heute noch nicht mit 18, bald 19 (zumeist gesamtdeutschen) Meisterschaften vergleichbar!

Und jetzt ist endlich mal Ruhe im Karton!
;-)

Bin i klein, bin i dick, bin i König!

Kleines, dickes Ailton hat wieder zugeschlagen!

Nein, diesmal nicht seine Lebensgefährtin, sondern nur verbal:

"Felix Magath bleibt immer mein Feind. Ich respektiere zwar die Person Magath, aber nicht den Trainer Magath. Er hat mich damals in Bremen acht Monate lang nicht beachtet und fast nur auf Tribüne gesetzt. Meine schlimmste Zeit", kritisierte der Brasilianer den Chefcoach des FC Bayern.

Was heißt hier "schlimmste Zeit"?

Im Grunde hat Magath doch nur das eigentliche Potential von kleines, dickes Ailton erkannt, denn sind wir mal ehrlich, was hat Goncalves da Silva Ailton, abgesehen von der letzten, wohl nicht ganz typischen Saison, denn bisher geleistet?!

Pro Saison zwischen 2 und 16 Toren, naja allenfalls gehobener Durchschnitt könnte man da sagen, oder?

Und wie hat Magath damals Ailtons Tribünenaufenthalte begründet?

"Ich kann im Abstiegskampf keinen Spieler gebrauchen, der kein Deutsch spricht."

Na also, noch Fragen?!
  • "Toni. Tor. Alles gut."
  • "Magath nix gut"

Ja bitte, sehr gerne!

Offensichtlich scheint da Bewegung in unsere Ersatzbank zu kommen:Mit dem in München aussortierten Hashemian haben Trainer Ewald Lienen und Manager Ilja Kaenzig bereits Kontakt aufgenommen. [...] Beim deutschen Rekordmeister soll Hashemian über zwei Millionen Euro Gehalt kassieren, darüber hinaus hat er einen Vertrag bis 2007. Die Bayern würden ihn aber für 1,3 Millionen Euro Ablöse gehen lassen.Notfalls auch umsonst...
;-)

Erschrocken habe ich

auf das Ergebnis meiner Wahl-o-Mat-Umfrage reagiert, nicht weil ich den Grünen offensichtlich so nahe stehe (obwohl ich sie noch nie gewählt habe), sondern dass die pechschwarze Rüttger'sche Schlafwagen-CDU aus NRW bei mir auf Platz 2 gelandet ist!?!

wahlomat

Sowas kommt davon, wenn man sich von Freunden anstecken läßt, da bricht ja direkt mal mein ganzes Argumentationsgebäude zusammen!
;-)

Spieler kommen und gehen, aber was immer bleibt, dass ist der Verein!

So sehe ich das mit Blick auf meinen Verein, den FC Bayern München und so sollte das auch jeder andere, ernsthafte Fan eines beliebigen Vereins sehen. Einem Uli Hoeness kann man sicherlich viel vorwerfen, aber nicht, dass er nicht konsequent alles für den FC Bayern tun würde und das unterstreicht er auch immer wieder:ZEIT: Sie haben angekündigt, dass mit der WM 2006 auch für Sie ein Punkt gekommen sein könnte, endlich einmal das Geld ausgeben zu können, das Sie verdient haben.

Hoeneß: Meine Frau sagt immer, ich sei verrückt, wenn ich so einen Schmarrn erzähle, dass ich kürzer treten wolle. Aber ich habe das wirklich vor, Ende 2006 oder 2007. Und Franz Beckenbauer hat ja gesagt, er würde gerne Uefa-Präsident werden. Das wäre, wenn er das werden sollte, Ende 2007.

ZEIT: Und dann würde ein Posten frei.

Hoeneß: Es würde mir prima passen, Präsident des FC Bayern zu werden. Ich liebe diesen Verein, ich habe Herzblut in dem Verein, und ich kann mir ein Leben ohne Bayern zurzeit nicht vorstellen.

Wer hatte zuletzt nicht auch

solche netten und nicht weniger dicke Briefe in seinem Briefkasten?!Mit riesigem Aufwand fordern die Renten- und Krankenkassen seit Wochen Millionen Deutsche zur Teilnahme an den Sozialwahlen 2005 auf.Wie immer habe ich diese Dinge ignoriert, weil mir das hier nicht unbekannt ist:Die zahnlosen Kontrollgremien haben kaum Einfluss.Macht aber nix, denn hauptsache, wir haben wieder ein paar Mio. verpulvert, obwohl, die Post kann ja jeden Euro gut gebrauchen...Mit 46 Millionen Euro gibt die BfA die Kosten für die diesjährige Auflage des alle sechs Jahre stattfindenden Spektakels an. Ein stattliches Sümmchen angesichts leerer Kassen. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Selbstverwaltungen in der Realität so gut wie gar nichts mitzubestimmen haben. So legt etwa bei der Rentenversicherung der Gesetzgeber die wichtigen Parameter wie Beitragshöhe und Rentensteigerung fest - da haben die 30 Arbeitnehmervertreter kein Wort mitzureden.Eine richtig wichtige Wahl halt...Verwaltungsfachleute und Sozialpolitiker kritisieren seit langem die jetzige Form der Sozialwahlen als unsinnig, überholt und undemokratisch. Doch wenn die Mitglieder der Gremien nach der Wahl wieder wie üblich für die nächsten sechs Jahre in volle Deckung gehen, müssen sie vermutlich keine Veränderungen befürchten.Wobei dieses Verhalten ja dann doch wieder für eine "richtige" Wahl spricht...

Der Monopolist, der Service und 53 Tage am Rande der Gesellschaft!

Griffige Überschrift, aber irgendwie muss man ja heute auf sich aufmerksam machen...

Worum geht es?!

Es geht darum, dass ich es gewagt habe umzuziehen und dann auch noch so unverfroren war, zu erwarten, dass das reibungslos klappt, tja...

Also fangen wir mal an: am 05.03.05 habe ich über die Arcor-Webseite den Umzugsantrag gestellt (dieser Tag gilt als Tag 1) und eine automatische eMail erhalten, die von einer möglichen Verzögerung von max. 4-6 Wochen sprach.

Das war aber erst der Anfang, ab jetzt geht es im Telegrammstil weiter, der Kürze wegen:
  • Tag 3: Anruf bei Arcor-Hotline zwecks Nachfrage, ob Antrag angekommen (Warteschleife: 25 Minuten, keinen Ansprechpartner erreicht!), stattdessen eMail über Kontaktformular verschickt.

  • Tag 10: Anruf bei Arcor-Hotline (Warteschleife: 25 Minuten, keinen Ansprechpartner erreicht!), 1. Beschwerde-eMail verschickt.

  • Tag 12: Rückruf der Arcor-Kundenbetreuung auf Handy, Aussage: "Anschalttermin 01.04.05 klappt!", schriftliche Bestätigung soll folgen.

  • Tag 14: Schriftliche Bestätigung eingetroffen, weitere Bestätigungen angekündigt (Bestätigung der Kündigung des Altanschlusses, etc.).

  • Tag 25 (2 Tage vor Umzug): Da keine Reaktionen mehr erhalten erneute Anrufe bei der Arcor-Hotline (2x 10 Minuten Warteschleife, keinen Absprechpartner erreicht!), 2.Beschwerde-eMail verschickt.

  • Tag 30 (3.Tag in neuer Wohnung): Anruf bei Arcor-Hotline, nach 11 Minuten Warteschleife zum ersten Mal überhaupt einen Ansprechpartner erreicht. Massive Beschwerde, danach Erläuterungen erhalten: "Leitung wurde bei Telekom fristgemäß 14 Tage vor offiziellem Anschalttermin beantragt (Tag 11), danach keine Reaktion mehr von Telekom erhalten, Leitung wurde angemahnt an Tag 26".

  • Tag 39 (12.Tag in neuer Wohnung): Anruf bei T-Com-Hotline, Beschwerde, Disput am Telefon, Aussage von T-Com: "Und sie glauben diesen Aussagen von Arcor (, dass es an der Telekom liegt)?" - kein Kommentar.

  • Tag 41 (14.Tag in neuer Wohnung): Anruf bei Arcor-Hotline, nach 38 Minuten Warteschleife Ansprechpartner erreicht. Erneute Beschwerde, Androhung von Kündigung und Einfordern von Verdienstausfall. Aussage: "Leitung wurde an Tag 30 zum zweiten Mal angemahnt, aber weiter keine Reaktion der Telekom, Weitergabe des Vorganges an Vorgesetzten".

  • Tag 46 (19.Tag in neuer Wohnung): Anruf bei Arcor-Hotline, nach 17 Minuten Wartschleife Ansprechpartner erreicht, Aussage: "Es gibt nichts Neues zu vermelden". Angedrohte Einschaltung der Regulierungsbehörde unsererseits "könne Vorgang bis zu 6 Monate verlängern". Grundgebühr wird uns nach der Anschaltung für die Dauer ab dem offiziellen Anschalttermin erstattet.

  • Tag 52 (25.Tag in neuer Wohnung): Post von Arcor (per Nachsende-Antrag, da an alte Adresse geschickt!?), "Termin für Anschaltung: Tag 53, Telekom-Techniker muss vor Ort erscheinen (zw. 8:00-12:00)".

Aufgrund des Nachsende-Antrages wäre die Geschichte gegen Ende fast noch schief gegangen, denn obwohl die Mitteilung bzgl. des Anschalttermines immer 4 Werktage vorher verschickt wird, ist dies ja auch die Frist, die ein Nachsende-Antrag benötigt..!

Bei einem erneuten und finalen Anruf bei der Arcor-Hotline an Tag 52 (39 Minuten Warteschleife - neuer Rekord!), habe ich auch deutlich zum Ausdruck gebracht, dass ich die Gebühren für ein erneutes Anreisen des Telekom-Technikers nicht übernommen hätte. Es stellte sich bei diesem Gespräch dann nämlich heraus, dass Arcor zwar überall unsere neue Adresse eingetragen hatte, aber nicht die Stamm-Adresse ändern ließ...

Am nächsten Tag (der 53.) kam dann auf jeden Fall der Telekom-Techniker (ok, im Grunde war es ein Subunternehmer, aber ist mir doch egal, wer letztendlich die Leitung ans Laufen bringt, hauptsache es läuft!), sogar recht früh (10:20, quasi mitten in der Zeitspanne - auch ungewöhnlich für die Telekom...), installierte kurz eine neue Dose, schraubte ein bißchen was und verwies ansonsten auf die Vermittlungsstelle, "die die Leitung innerhalb der nächsten Stunde freischalten würde."

Der große Moment kam tatsächlich um 11:15 und ich programmierte sofort den neuen Nummernkreis an der Starterbox und konnte sofort telefonieren (denn Arcor war natürlich mit der Anschaltung schon fertig) - Internet ging dann wenige Stunden später auch endlich und plötzlich, nach kaum 53 Tagen, ist man wieder Teil der Online-Community...

Komisches Gefühl, irgendwie...
;-)

Gerd Müller # 81

Gerd Müller Tor des Tages:

Gerd Müller

Saison 1968/69, 14.Spieltag, 12.11.1968

FC Bayern – 1.FC Nürnberg 2:0, 60.Minute

Endstand: 3:0

Bonn(-Beuel) for Immis # 3

Bröckenmännche

Bonn-Beuel

Bonn-Beuel

Wortakrobat # 163

Wortakrobat des Tages:

Ewald Lienen

"Wir sind auf dem richtigen Weg!"

Ewald Lienen nach 5 verlorenen Spielen mit dem MSV Duisburg in Folge

Bonn(-Beuel) for Immis # 2

Frühling!

Bonn-Beuel

Gerd Müller # 80

Gerd Müller Tor des Tages:

Gerd Müller

Saison 1968/69, 14.Spieltag, 12.11.1968

FC Bayern – 1.FC Nürnberg 1:0, 45.Minute

Endstand: 3:0

Bonn(-Beuel) for Immis # 1

Was ist das?!

Bonn-Beuel