Dienstag, 17. Mai 2005

Der erste Test und

der verhinderte Greenkeeper ist auch dabei:

Die fußballerische Prominenz gibt sich am 19. Mai (19 Uhr) in der Münchner Allianz Arena die Klinke in die Hand. Beim ersten und abschließenden Testlauf für die offizielle Eröffnung am 30. Mai treten die Traditionsteams der beiden Münchner Klubs Bayern und 1860 mit fünf Weltmeistern von 1990 in ihren Reihen gegeneinander an. Das Trikot des neuen deutschen Meisters werden unter anderem Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus, Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge, Andreas Brehme und Thomas Helmer tragen.

Sommerkick halt...
;-)

Bleibt nur die Frage: "Wo wird das übertragen??"

Na super!

Noch kein Spiel für uns gemacht und schon verletzt!Philipp Lahm hat im Training einen Kreuzbandriss erlitten. Weil der 21-Jährige mit einer langen Auszeit rechnen muss, reagierte sein zukünftiger Arbeitgeber, der FC Bayern München, umgehend und verabredete mit einem anderen Linksverteidiger einen neuen Vertrag für die kommende Saison.Ach?! Prima, der nächste Neuzugang?!Sie verlängerten den Vertrag mit dem französischen Linksverteidiger Bixente Lizarazu um ein weiteres Jahr.Im Ernst?! Dann macht Lizarazu in der Sommerpause aber nur Sprintraining, ja?!

Wozu Konkurrenz so alles gut ist,

sieht man ganz offensichtlich beim neuen IE7:Die kommende Version des Microsoft Internet Explorer wird Tabbed Browsing unterstützen. Was bereits seit Monaten als Gerücht umging, ist jetzt von Chefentwickler Dean Hachamovitch im IE Blog bestätigt worden.Nicht das ich jetzt wieder zum IE wechseln würde, aber Tabs gab es ja bisher immer nur bei IE-Konkurrenten zu sehen, schon irgendwie komisch, dass auf einmal auch Goliath Microsoft Features der "Konkurrenz" übernimmt...

OTTO? Find ich gut!

Kann man dann demnächst über Hermes auch Briefe verschicken?!
;-)Das herkömmliche Versandgeschäft macht der Hamburger Otto Gruppe immer weniger Freude. Deshalb will der Traditionskonzern seine Stärken jetzt auf andere Weise Gewinn bringend einsetzen - als Logistik-Dienstleister. Das wäre eine neue starke Konkurrenz für die Post.

Bleiben wir in NRW doch noch verschont!?

Man mochte es ja kaum glauben, aber in die starren Fronten kommt kurz vor Schluß doch noch Bewegung:Doch wenige Tage vor der Landtagswahl sind die Umfragewerte im bevölkerungsreichsten Bundesland in Bewegung geraten. Der Abstand zwischen CDU und SPD schrumpft plötzlich. Und es kommt doch noch Spannung auf im bisher eher langweiligen Wahlkampf.In dem die SPD mal wieder das Problem der mangelnden Mobilisierung hat(te), da SPD-Wähler ja traditionell, wenn sie unzufrieden sind, nicht "die anderen" wählen, sondern einfach nicht zur Wahl gehen - konservative Wählerschichten sind da wesentlich aktiver, die Frage der Macht elektrisiert hier viel mehr als im gegnerischen Lager...

Heute, im zweiten TV-"Duell" wird sich zeigen, ob die Tendenz des ersten Duells zu einem Trend wird...Der Herausforderer bot damit Ecken und Kanten - doch der Erfolg dieser Strategie scheint zweifelhaft. Denn im Direktvergleich der beiden Kandidaten hat Amtsinhaber Peer Steinbrück seinen Vorsprung Umfragen zufolge deutlich ausbauen können.Sieht irgendwie komisch aus, oder?! Die Worte "Ecken und Kanten" in einem Satz mit Rüttgers, der im Grunde nur zwei Grundhaltungen perfekt beherrscht:
  1. die Fahne in den Wind halten und
  2. still- und bedeckt halten, keine Position beziehen, eben nicht "an-ecken"...
Wie es auch ausgehen mag am 22.05., es wird so kommen, wie ich es auch in anderen Zusammenhängen immer wieder betone:

Wir bekommen, was / den Ministerpräsidenten, den wir verdienten!

Gerd Müller # 110

Gerd Müller Tor des Tages:

Gerd Müller

Saison 1969/70, 17.Spieltag, 24.02.1970

FC Bayern – FC Schalke 04 1:0, 06.Minute

Endstand: 6:0

Deftig, zünftig, heftig!

Immer wenn man glaubt, es geht nimmer schlimmer, findet sich noch einer aus den Reihen der CSU und setzt einen drauf:Beim Maibockfest in der Bayerischen Landesvertretung in Berlin hatte Kurt Faltlhauser am Donnerstagabend zu dem in die Kritik geratenen Außenminister Joschka Fischer (Grüne) laut "Süddeutsche Zeitung" und "Münchner Merkur" gesagt: "Ich muss seine Ehre retten. Er hat uns die Ukrainer gebracht. Die beschaffen uns in Bayern mittlerweile alles: Ersatzteile, Zigaretten, Frauen - alles, was schnell und notwendig sein muss."Sollen wir ihm jetzt zugute halten, dass er vor der Rede schon reichlich "MaiBock" genossen hat?!Zum Schluss seiner Rede setzte der Minister sogar noch einen drauf und behauptete, wenn erst Edmund Stoiber im Kanzleramt sitze, werde das Land genesen. "Dann verschwinden die Arbeitslosen, sprudeln die Steuern, dann wird das Bier billiger, und die Frauen werden williger."Humor ist, wenn man trotzdem lacht?!Nach Angaben von Teilnehmern gab es für die offenbar als Satire gedachte Rede des CSU-Politikers eher matten Beifall von den anwesenden Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Medien. [...] "Der Beifall war am größten zum Schluss, als er endlich aufgehört hat."

Dazu müßte es ja eine "Struktur"

im Unternehmen der Deutschen Bahn AG geben:

Ärger bei Zugfahrgästen: Schätzungsweise die Hälfte aller Platzreservierungen bleiben im Schnitt unbesetzt. Die ungenutzten Platzreservierungen sorgen regelmäßig für unnötiges Durcheinander in voll besetzten Zügen.

Aber wer erwartet besagte Struktur wirklich noch?!

Der Fahrgastverband Pro Bahn wies darauf hin, dass es vor allem zu den Hauptreisezeiten an den Wochenenden zu Chaos komme, das vielen Gästen zum Ärgernis werde.

Nicht nur das und wenn die Bahn sogar, entgegen ihrer Gewohnheiten, zugibt, dass es Probleme in diesem Bereich gibt, existiert da ja offensichtlich wirklich etwas...

Bahn-Sprecherin Claudia Wachowitz konnte auf Anfrage keine konkreten Zahlen zu den ungenutzten Platzreservierungen nennen. Es gebe hierzu keine Statistik. "Es trifft allerdings zu, dass ein bestimmter Kundenanteil sich mehrere Platzreservierungen holt, um flexibel auf andere Züge umplanen zu können".

Ach stimmt ja, zur Not beschuldigt man einfach mal wieder die Bahnkunden selbst, ist ja auch so schön einfach als Monopolist...

Gerd Müller # 109

Gerd Müller Tor des Tages:

Gerd Müller

Saison 1969/70, 16.Spieltag, 13.12.1969

Rot-Weiss Oberhausen – FC Bayern 1:2, 37.Minute

Endstand: 3:3

"Rechts von der CSU darf

es keinen Platz geben", soweit zu einem Wahlspruch der Strauß'chen Partei, der andere könnte lauten: "Ist uns das Niveau der Stammtische zu hoch fahren wir auf ein Vertriebenen-Treffen"!

Der zuvor beschriebene CSU-Opportunismus kam auch an diesem Wochenende beim, auch in diesem Jahr wieder besuchten, "Sudetendeutschem Tag" zum Vorschein:Heftige Attacken gegen Tschechien haben das Pfingsttreffen der Sudetendeutschen überlagert. Die Vertreibungs-Dokumente seien eine "offene Wunde in Europa", sagte CSU-Chef Stoiber.Das Problem von Stoiber war und ist schon immer gewesen, dass er für seine eigene Klientel unter den Stammtisch kriechen muss, für seine bundespolitischen Ambitionen aber besagte Kreide parat zu halten hat!

Denn nicht nur er, sondern auch alle anderen, die sich mit der "Vertriebenen-Frage" beschäftigen, wissen ganz genau, dass die alljährlichen Stammtisch-Parolen der Vertriebenen mit der Realität in einem geeinten Europa nichts, aber auch gar nichts zu tun haben!"Die Vertreibung der Sudetendeutschen war und bleibt vor der Geschichte ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, ein großes und schweres Unrecht", sagte Stoiber unter großem Beifall.Na aber sicher, vor allem, weil die Sudetendeutschen ja dafür bekannt waren, dass sie unter Hitler alle als Widerstandskämpfer aktiv waren, nicht wahr?!

Den Rest der Zitate der ewig-gestrigen Hetzer erspare ich mir und schließe unter Anbetracht der Möglichkeiten und Freizügigkeiten des Wohnsitzes im geeinten Europa mit dem altbekannten Spruch:

"Geht doch rüber!"

Scheindiskussion?!

Nun, es ist mal wieder soweit, die Standard - Wir-schaffen-einen-Feiertag-ab - Diskussion greift erneut um sich:Der Chef des Bundesverbandes des Deutschen Groß- und Außenhandels, Anton Börner, sagte: "Nicht jeder Feiertag muss zwangsläufig arbeitsfrei sein. An Pfingstmontag beispielsweise sollte gearbeitet werden."Man ersetze "Pfingstmontag" beliebig durch jeden anderen Feiertag...Der Präsident der Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer, Patrick Adenauer, argumentierte, die Abschaffung des Pfingstmontags wäre ein Weg zu mehr Wachstum.Stimmt, dann geht über Deutschland endlich wieder die Sonne auf und all die Arbeitsplätze, die da ja nur darauf warten geschaffen zu werden...

Immer mehr wehren sich sogar konservative Kräfte in diesem Land gegen derlei Forderungen aus dem Arbeitgeberlager:Auch der Arbeitnehmerflügel der CDU reagierte mit "Unmut". Es sei an der Zeit, die "Scheindiskussion um mangelnde Wettbewerbsfähigkeit zu beenden", hieß es aus dem CDA-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern.Und sogar aus Bayern kommt Widerspruch:Aus Bayern kam ebenfalls ein striktes Nein. CSU-Fraktionschef Joachim Herrmann sagte in München, er halte es zwar für wichtig, dass alle wieder mehr arbeiten. "Das darf aber nicht zu Lasten kirchlicher Feiertage gehen", betonte der CSU-Politiker.Obwohl, was heißt hier "sogar aus Bayern" - gerade aus Bayern, denn um was geht es bei derlei Aussagen der christlichen Zwei-Drittel-Partei!? Um Wählerstimmen...

Ungleich ehrlicher, wenn dafür nicht weniger ideologisch kommt da die IG-Metall in Bayern um die Ecke:Der Vorsitzende der IG Metall Bayern, Werner Neugebauer, warf den Arbeitgeberverbänden im Zusammenhang mit der Debatte um die Abschaffung des Pfingstmontag "Lug und Trug" vor. "Sie wollen mit dem Oper eines christlichen Feiertags nicht das Wachstum ankurbeln, sondern in Wirklichkeit in ihre Schatulle arbeiten", erklärte er. Die Behauptung, die Deutschen seien Freizeitweltmeister, sei überdies falsch. Gemessen an den Urlaubstagen arbeiteten die Deutschen länger als der europäische Durchschnitt.Quatsch, das würde ja ansonsten belegen, dass von Arbeitgeber-Seite gar keine Argumente, sondern nur opportunistische und leere Worthülsen zum Tragen kommen, um in der aktuellen Stimmung in diesem Land Arbeitnehmer-Rechte wieder auf ein Minimum zurückzufahren...

Gerd Müller # 108

Gerd Müller Tor des Tages:

Gerd Müller

Saison 1969/70, 15.Spieltag, 06.12.1969

FC Bayern – Hamburger SV 2:0, 60.Minute

Endstand: 2:1

Ausleihobjekt!

Die Faz hat in ihrer heutigen Print-Ausgabe die Beziehung von uns Bayern zur Meisterschale ziemlich treffend beschrieben:"Für den FC Bayern ist die Meisterschale wie eine Geliebte, die sich zwar manchmal die Freiheit einer kleinen Affäre gönnt, aber meist ganz schnell wieder zurückkehrt nach Hause, in den Vitrinenschrank an der Säbener Straße.";-)

Wortakrobat # 173

Wortakrobat des Tages:

Lothar Matthäus

"Es ist wichtig, dass man neunzig Minuten mit voller Konzentration an das nächste Spiel denkt."

Lothar Matthäus

Was soll das?!

Wieso suchen wir teure Defensivkräfte und lassen die "Eigengewächse" ziehen?!Der oberösterreichische Bundesligist FC Superfund Pasching hat den ersten Neuzugang für die Saison 2005/06 bekannt gegeben.

Mit dem Kameruner Patrice M'bock von den Amateuren des FC Bayern München wurde ein Defensiv-Allrounder unter Vertrag genommen.
Oder reicht es nur für den Ösi-Fußball?! Bleibt nur die Frage wieso, wenn er doch derlei perfekte Vorraussetzungen für unser Profi-Team mitgebracht hat:M'bock kam 2001 von Auxerre zu den Bayern Amateuren und feierte dort mit dem U19-Team die deutsche Meisterschaft und mit den Amateuren den Meistertitel in der Regionalliga Süd.