Montag, 18. Juli 2005

Der Drachenfels und ich # 2

Heute auch mal ein Bild:

Drachenfels - Straße

Dieses freien Blick musste ich mir durch LKW und Drachenfels-Bahn - Bedienstete bahnen, daher auch heute keine weitere Streckenverbesserung und nur die üblichen 12 km hin und 12 km zurück...

Übrigens, die Perspektive bzgl. Steigung verzerrt extrem, da ich das Foto auf dem Anstieg stehend gemacht habe...
;-)

Nach dem erneuten

gestrigen Desaster an einem Tour-Berg sind die Fronten wohl geklärt und es kommt zu Kommentaren, die ich nicht besser hätte schreiben können:

Der vor dem Rennen vor allem in Deutschland hochstilisierte Zweikampf mit dem Titelverteidiger Lance Armstrong ist beendet.

Allerdings!

Es könnte sogar noch schlimmer kommen, denn Ullrich hat sogar bereits eingeräumt, dass es "nun schwer wird, auf das Podest zu fahren". Schon im vorigen Jahr war er nur Vierter - sollte er den Sprung aufs Treppchen abermals verfehlen, wäre das für den deutschen Radhelden ein Desaster. Und T-Mobile hätte ein richtiges Vermittlungsproblem.

Ach was!?

"Ich glaube, dass wir uns nichts vorwerfen müssen. Wir haben alles getan, mehr ging nicht", sagte Ullrich. "Es war schon ärgerlich. Ich glaube, ich habe zu wenig gegessen. Ausgerechnet in dem Abschntt, der mir liegt, habe ich eine Minute verloren."

Zu wenig gegessen? Warum passiert das einem Tourfavoriten? Warum prallt ein Tourfavorit vor Beginn der Etappenfahrt in die Heckscheibe von Kummers Kombi? Warum wird er auf der 9. Etappe von einer Windböe erfasst, stürzt und zieht sich nochmals schmerzhafte Verletzungen zu?


Die Frage aller Fragen, oder?

Vielleicht war ja Ullrich gar kein Favorit auf diesen Toursieg. Vielleicht hat sich das nur keiner getraut zu sagen.

Die Antwort aller Antworten...

Wortakrobat # 208

Wortakrobat des Tages:

Eduard Geyer

"Wir haben zuwenig Spiel ins Tempo gebracht."

Eduard Geyer

Wahrheit, Rache und Pressefreiheit

Diese Gemengelage beschäftigte schon diesen Beitrag und es geht weiter:

Karl Rove, der Berater von US-Präsident Bush, gerät zunehmend unter Druck: Erstmals hat sich der "Time"-Journalist Matthew Cooper zu der Enttarnung einer CIA-Agentin geäußert.

Nämlich?!

Er habe Rove im Juli 2003 angerufen, nachdem in der "New York Times" ein Kommentar von Ex-Botschafter und Plame-Ehemann Joseph Wilson erschienen war, in dem dieser die Aussage von US-Präsident George W. Bush anzweifelte, Iraks Ex-Präsident Saddam Hussein habe sich im Niger atomwaffenfähiges Uran beschaffen wollen.

Zu Recht, wie sich herausstellen sollte!

In diesem Gespräch habe Rove deutlich gemacht, dass Wilsons Frau für die "Agentur" arbeite und damit eindeutig den US-Geheimdienst CIA gemeint, schrieb Cooper.

Dagegen "habe er den Namen der Agentin niemals erwähnt"!

Wieso sollte er auch, oder läßt die obige Aussage noch irgendwelche Zweifel?!

Plames Ehemann Joseph Wilson hatte die Enttarnung seiner Frau als Racheakt der Regierung für seine regierungskritische Haltung gedeutet.

Wie abwegig, aber diese Tatsache war ja schon im etwas älteren Bericht das Thema!

Gerd Müller # 198

Gerd Müller Tor des Tages:

Gerd Müller

Saison 1972/73, 4.Spieltag, 30.09.1972

FC Bayern – Hertha BSC 1:0, 09.Minute

Endstand: 4:0