All die Jahre voller Gegendarstellungen,

Beschuldigungen, Gegenbeschuldigungen, abgestrittenen Indizien und das Beharren die Wahrheit, nichts als die Wahrheit zu sagen, dass die CDU-geführte Bundesregierung unter Helmut Kohl (dem großen Schweiger) nicht käuflich gewesen sei!

Und jetzt das!

Der ehemalige Staatssekretär im Verteidigungsministerium, Pfahls, hat vor Gericht gestanden, vom Waffenlobbyisten Schreiber 3,8 Millionen Mark Schmiergeld angenommen zu haben. Dafür sollte er in Waffengeschäften mit Saudi-Arabien, Israel und den USA behilflich sein.

Wie dumm, dass all dies jetzt, so kurz vor einer möglichen Bundestagswahl doch noch ans Tageslicht kommt, wo es doch die "C"-Parteien bisher durch die schwere See von Spendenskandal, kritischen Medien und Untersuchungsausschuss nahezu perfekt geschafft haben, die Wahrheit zu verbergen!

Pfahls bekräftigte, er habe das Geld eigentlich nicht gewollt und nicht gebraucht. Dennoch habe er Schreiber um Bargeld gebeten. "Es ist mir unerklärlich, wie es damals zu diesem Ausrutscher kommen konnte. Ich habe mich irgendwie verstrickt", sagte Pfahls.

Stimmt, genauso unerklärlich wie die berühmten Blackouts oder Gedächtnislücken...

Pfahls sagte vor Gericht mehrfach, dass er eigentlich kein Geld nehmen wollte, aber Schreiber habe immer alle überredet.

Ist das die Taktik der Verteidigung, alles auf einen abwesenden und unerreichbaren Kronzeugen zu schieben?!

Pfahls Verteidigung beantragte die Ladung von Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) und seinem damaligen Außenminister Hans-Dietrich Genscher (FDP). Außerdem sollen nach Willen der Anwälte auch der ehemalige Außenminister Klaus Kinkel (FDP), Unions-Fraktionsvize Wolfgang Schäuble, der frühere Kanzleramtsminister Rudolf Seiters (beide CDU) sowie diverse Staatssekretäre, Botschafter und Beamte als Zeugen vernommen werden. Diese sollen zur Rolle Pfahls' bei der Lieferung von Fuchs-Spürpanzern an Saudi-Arabien aussagen.

Na was dabei wohl rauskommen wird, irgendwelche Schützen aus Hornberg dabei?!