Ballaballa

Sonntag, 29. Januar 2006

Manchmal ist die Welt so einfach, oder?

Habe ich es nicht vorhergesagt?

Habe ich es nicht schon vorher überall gesagt?

Süß auch die Zitate, die ich gerne noch einmal hervorhole:

"Ich bin felsenfest davon überzeugt, daß meine Jungs einen tollen Start hinlegen. Wir haben in den vergangenen Wochen hart und konzentriert gearbeitet, werden zu hundert Prozent da sein."

"In Nürnberg läuten mit Sicherheit schon die Alarmglocken. Dass Toni torgefährlich ist, hat er in der Vergangenheit deutlich unter Beweis gestellt. Ailton steht für Tore"

Und was kam am Ende dabei heraus?

1:2! Ailton mehr Kugel als Blitz

Manchmal kann Sprache so einfach und treffend sein - ich freu mich auf die Rückrunde!
;-)

Musste ja so kommen

und wurde von mir ja auch so vorhergesagt...

St.Pauli - Bayern im Pokalhalbfinale - herrlich!

Gibt es eigentlich noch Schnee im April in Hamburg?

Falls nicht könnte man sich ja in Atlantis ein paar Schneekanonen leihen... ;-)

Freitag, 27. Januar 2006

So ein Pech!

Dieser Beitrag ist umgezogen.

Er befindet sich nun hier.

Viel Spaß!

Sonntag, 22. Januar 2006

Letzte Woche stand ein

interessanter Artikel auf SpOn.

Es ging dabei um das 40-jährige Jubiläum des BFC Dynamo Ost-Berlin...

Man kann über diesen Verein denken was man will (und das habe ich ja auch schon getan), aber so alle Sinne beeinander haben die aktuellen Vertreter dieses Vereins nun auch wieder nicht:

Die Begriffe "Mielke" und "Stasi" fallen auch heute noch zuerst, wenn man an den derzeitigen Tabellensechsten der Oberliga Nordost Nord denkt. Die zwischenzeitliche Umbenennung des Vereins, der zwischen 1990 und 1998 unter dem Namen FC Berlin antrat, konnte die Vergangenheit nicht vergessen machen. Zudem verbindet man mit dem BFC seine rechtsradikalen, gewaltbereiten Fans, die nach der Wende statt der Fußballer die Schlagzeilen dominierten. "Wir sind doch sowieso die Bösen", sagt Mario Weinkauf, der Präsident des Vereins, lakonisch.

Woher das wohl kommt, Weinkauf?

Der BFC Dynamo war nun einmal der Verein der Stasi, das ist historisch belegt, oder?

Insbesondere aufgrund vieler fragwürdiger Schiedsrichterentscheidungen verstärkte sich in der DDR die Wut auf den "Schieboar-Meistoar BähäfZäh", wie die zornigen Massen skandierten. Davon will Christian Backs, der sieben Meistertitel mit dem BFC errang, auch heute nichts wissen. Die Mannschaft sei einfach zu stark gewesen, erklärt er. Der Mithilfe der Schiedsrichter bedurfte es gar nicht.

Erstaunliches Weltbild...

Dass es sie gab, will er nicht leugnen. Die Fakten sprechen eine zu deutliche Sprache. Die "Berliner Zeitung" recherchierte, dass sieben jener zehn angeblich Unparteiischen, die am häufigsten Spiele des BFC pfiffen, Offiziere der Stasi oder Informelle Mitarbeiter waren.

So ein Zufall...

Ein weiteres düsteres Kapitel der BFC-Geschichte war laut dem Potsdamer Historiker Giselher Spitzer der Einsatz von verbotenen Substanzen. So sollen 15 Spieler des Hauptstadtvereins in Europacup-Heimspielen Amphetamine eingesetzt und daraufhin bisweilen deutlich gewonnen haben. Betroffen sei auch das Erstrundenspiel 1988 im Europapokal der Landesmeister gegen Werder Bremen. Im Hinspiel gewannen die Berliner deutlich 3:0, im Rückspiel in Bremen verzichtete der Club dann angeblich aus Angst vor Kontrollen auf die Psychopharmaka, verlor prompt mit 0:5 Toren - und schied doch noch aus.

Alles nur (West-)Propaganda, Sieger -Justiz - Geschichtsfälschung?

Präsident Weinkauf nennt die Posse um die Meistersterne übrigens "Aggressives Marketing".

Um vom schlechten Image wegzukommen soll im Sommer sogar ein Trainingslager in Israel stattfinden - was einen interessanten Aspekt darstellt, denn...

...mit dem rechtsextremen Anhang möchte man nichts mehr zu tun haben. Doch nur mit Hilfe dieser Kreise hat man es nach der Insolvenz 2002 geschafft, den Verein am Leben zu halten, wie Weinkauf eingesteht. Die Kooperation sei notgedrungen erfolgt. Ob man die Geister, die man rief, so einfach wieder los wird, darf bezweifelt werden.

Und damit man mir hier - einmal mehr - keine Feindseligkeit Richtung Osten nachsagen kann: Es geht mir hierbei nicht um die Ostdeutschen, sondern nur um diesen Verein, seine Historie und den aktuellen Umgang damit - über Nazi-Vergangenheiten von Westvereinen würde ich genauso urteilen!

Gerne können wir hier übrigens mal über die diesbzgl. Vergangenheit des FC Bayern reden - einige wären mit Sicherheit ziemlich überrascht, was dabei für Fakten an den Tag treten würden...

Samstag, 21. Januar 2006

2.688,05 Euro für 2 Minuten!

Es ist Freundschaftsspielzeit, so auch heute in Krefeld, wo der ortsansässige KFC (Ex-Bundesligist, die Älteren werden sich erinnern) ein selbiges gegen die Bayern bestritt.

Das Ergebnis war mit 4:0 recht standesgemäß, erwähnenswert wird es dadurch, dass Krefelds Internet-Neueinkauf tatsächlich eingesetzt wurde:

Auf Uerdinger Seite kam in der 88. Minute der Hobbyfußballer Markus Oellers zum Einsatz. Oellers hatte sich vor Saisonbeginn für 2.688,05 Euro einen Kaderplatz beim KFC ersteigert und durfte sich gegen den FC Bayern sogar über einige Ballkontakte freuen.

Nicht schlecht, also würden 90 Minuten gegen die Bayern 120.962,25 Euro kosten - Spenden bitte direkt an mich, Kontaktdaten sind ja bekannt, vielen Dank!
;-)

Freitag, 20. Januar 2006

"Wenn Real nicht kommt, dann gibt es Canossa."

So denkt zumindestens Uli Hoeness!

Die Vorstellung hat was - ganz ohne Schadenfreude!

Aber noch wird ja bekanntlich verhandelt und das wilde Spekulieren hält so manches Blog auf View-Spitzenplätzen...
;-)

Donnerstag, 19. Januar 2006

Kausalität!

Im Grunde ist das doch ein klarer Zusammenhang: keine Leistung, kein neuer Vertrag, oder?

Wieso sollte unser Phantom da aussen vor bleiben?

Klar ist Roy Makaay für mich immer noch der König, aber meine Erinnerungen an seine Glanzzeiten verblassen immer mehr, schlimm...

Was bleibt dem Verein anderes übrig, als so auf ihn Druck auszuüben?

Was passiert denn schließlich, wenn die anderen um ihn herum plötzlich nicht mehr so in die Bresche springen wie in der Vorrunde?

Eben - also los, Roy, mach was!

Dienstag, 17. Januar 2006

Manche Spieler scheinen

es echt nötig zu haben...

Der brasilianische Fußball-Profi Evanilson hat im Trainingslager des 1. FC Köln für Verwirrung gesorgt. Der ehemalige Spieler von Borussia Dortmund hatte am Dienstag bestätigt, bei den Rheinländer vorerst einen Vertrag bis zum Saisonende zu erhalten. "Es ist alles klar", hatte Evanilson gesagt. FC-Manager Michael Meier widersprach wenig später dieser Darstellung.

Also doch noch kein weiterer Abstiegshelfer beim Boom-Klub! ;-)

Montag, 16. Januar 2006

Weitgehend isoliert

scheint Heribert Bruchhagen nach seiner zuletzt geäußerten, wohl subjektiv gefärbten Kritik an der neuen TV-Gelder-Verteilung zu sein.

Nach Bayern-Boss Karl-Heinz Rummennige haben auch die Liga-Vorstandsmitglieder Wolfgang Holzhäuser (siehe Interview), Harald Strutz und Andreas Rettig auf FR-Anfrage auf heftige Kritik des Frankfurter Vorstandschefs Heribert Bruchhagen reagiert. [...] Sein Mainzer Kollege Harald Strutz reagierte mit Unverständnis: "Es geht mir langsam auf den Keks, mir von Herrn Bruchhagen immer wieder sagen lassen zu müssen, Rummenigge führe alle Vereine vor. Das ist doch Nonsens." Bruchhagen solle "nicht glauben, er habe das Rad neu erfunden", lieber öffentlich "den Ball flach halten" und sich stattdessen bei Mitgliederversammlungen äußern. Das habe der Frankfurter Vorstandschef Ende Dezember nicht getan: "Da ist er durch Schweigen aufgefallen."

Soviel zum Bruchhagenschen Ego...

Selbst ein nicht gerade als Bayern-Intimus bekannter Andreas Rettig fordert Bruchhagen zur Mäßigung auf:

Liga-Vorstandsmitglied Andreas Rettig, der Ex-Manager des 1. FC Köln, sagte, er erwarte von Bruchhagen, dass dieser seine Ideen einbringe: "Er hat sein Büro bei der Eintracht doch nur einen Steinwurf von der Liga-Zentrale entfernt."

Im angesprochenen Interview sagt übrigens Holzhäuser:

Frankfurter Rundschau: Ihre Kollegen Bruchhagen und Rummenigge streiten sich heftig. Bruchhagen wirft Ihnen und Ihren Kollegen im Vorstand des Ligaverbandes vor, als "Kommission Rummenigge" bloß noch braver Erfüllungsgehilfe des Bayern-Bosses Karl-Heinz Rummenigge zu sein. Hat er recht?

Wolfgang Holzhäuser: Mit Sicherheit nicht. Unsere Aufgabe besteht nun einmal darin, trotz teilweise diametral gegenüberstehender Interessen der 36 Lizenzvereine einen Kompromiss zu finden. Wir haben uns darauf geeinigt, dass kein Verein weniger erhält als beim alten Verteilungsmodell der Fernsehgelder und dass jeder Verein von dem, was mehr reinkommt (420 im Vergleich zu 300 Millionen Euro pro Jahr, die Red.) auch etwas abbekommen muss, dass aber der Leistung in Zukunft mehr Rechnung getragen werden soll.

Das heißt, dass die Bayern von der Verteilung künftig mehr profitieren werden als alle anderen Klubs. Ist Bruchhagens Kritik deshalb nicht berechtigt?

Ich weiß nicht, was ihn manchmal so treibt. Er schießt bisweilen über das Ziel hinaus. Es ist nun einmal so, dass man in einem Gebilde von 36 Mitgliederklubs möglicherweise 36 verschiedene Auffassungen hat. Da ist es nicht leicht, immer den Ausgleich zu finden. Wir haben im Vorstand immer einen Konsens gefunden. Den hat Rummenigge immer mitgetragen.


Komisch, wie unterschiedlich doch die Welt ausserhalb der von Bruchhagens aussieht...

Das Interview wird aber noch besser:

Bruchhagen glaubt, dass der Weg nach oben für einen Klub wie Eintracht Frankfurt verbaut ist. Teilen Sie diese Ansicht?

Also ich denke, Eintracht Frankfurt ist durchaus in der Lage, mit einem von Gottes Hand hingestellten Stadion, mit einer sehr vernünftigen Politik, die Eintracht Frankfurt auch mit Hilfe von Bayer Leverkusen, das Spieler zu sehr günstigen Konditionen an die Eintracht abgegeben hat, durchaus vorne mitspielen kann.


Interessant...

Wenn die Bayern und andere Spitzenklubs aus den zusätzlichen TV-Geldern von 120 Millionen Euro überdimensional profitieren, ist das Ihrer Meinung nach keine zusätzliche Wettbewerbsverzerrung?

Wenn wir von Wettbewerbsverzerrung reden, dann müssen wir auch fragen, ob es richtig ist, dass in Berlin der Umbau des Olympiastadions mit 250 Millionen Euro von der öffentlichen Hand finanziert wurde. Oder ob es richtig ist, dass in Frankfurt viel, viel Geld (188 Millionen Euro, die Red.) für das neue Stadion ausgegeben wurde und keiner wusste, wer es betreibt - und Eintracht Frankfurt kann dieses schöne Stadion jetzt nutzen


Mich würde einfach mal interessieren, was Don Quichote dazu sagt!?

Freitag, 13. Januar 2006

Ok, dass Jose Mourinho einen

an der Klatsche hat, haben wir ja schon besprochen - jetzt gibt es so etwas wie ein Best-Of - schließlich haben wir ja Winterpause und man kann sich ja nicht jeden Tag Transfergerüchte ausdenken!

"Wir haben hervorragende Spieler und jetzt auch - verzeihen Sie, wenn das arrogant klingt - einen sehr guten Trainer."

"Wenn ich einen einfachen Job haben will, hätte ich in Porto bleiben können. Die Champions-League-Trophäe, einen schönen blauen Trainersessel, Gott und gleich nach Gott komme ich!"

"Liverpool hat ein Tor geschossen. Verzeihen Sie, ich wollte sagen: der Linienrichter hat es geschossen."

"Wir haben nicht verloren. Das Spiel stand nach 120 Minuten unentschieden. Also haben wir nicht verloren."