Ballaballa

Samstag, 29. Oktober 2005

Auf Pump!

Zwei sog. Traditionsvereine sichern sich ihre Tradition, sprich ihren Platz im Fahrstuhl auf "Kosten der nächsten Generation" - oder kann man das und das anders interpretieren?

Die Rekordjagd fängt wieder an!

Naja, so schlecht scheint es uns ja nicht zu gehen, wenn schon wieder an die Rekorde gedacht wird, oder?

Sollte Oliver Kahn (477 BL-Spiele) beim Spiel gegen den 1. FC Köln erneut zu Null spielen, dann hätte der Bayern-Torhüter einen neuen Bundesligarekord aufgestellt. Kahn wäre dann in der Zu-Null-Statistik der Torhüter alleiniger Rekordhalter mit 173 Partien ohne Gegentor. Vergangenes Wochenende beim 4:0-Sieg gegen den MSV Duisburg stellte der Bayern-Keeper den bisherigen Rekord von Oliver Reck (471 BL-Spiele) mit 172 Partien ohne Gegentreffer ein.

Auf einer Stufe mit Pannen-Olli?
Das muss auf jeden Fall geändert werden!

Es ist anzunehmen, dass Kahn bis zum Saisonende den Rekord noch etwas in die Höhe treiben wird.

Allerdings...

Donnerstag, 27. Oktober 2005

Es nervt!

Reisende soll man nicht aufhalten!

Training, 3:40

Wer macht denn sowas?

Antwort: Felix Magath!
;-)

Was war das denn

jetzt gestern?

Ein verdienter 1:0-Sieg der Bayern - klar, aber sonst?

Etwas zäh, würde ich sagen, hätte unser ehemaliges Phantom in der 3. Min. nicht erneut eine 100%-tige Chance versiebt, wäre das Spiel wohl um einiges ruhiger abgelaufen, auch wenn Herr Wark die übliche ARD/ZDF-Linie strikt verfolgte, die Sensation um jeden Preis herbeizureden und bei jeder 20 m - Annäherung des Gegners an den Bayern-Strafraum die Stimme zu erheben - schlimm...

Ganz zu schweigen von Herrn Steinbrecher, der einmal mehr in seiner blasierten Schwiegersohn-Art, die "Dramatik" und "Spannung" dieses "David gegen Goliath" - Spiels in diesem "Hexenkessel" im Hoeneß-Interview in jedem zweiten Satz unterzubringen versuchte - dafür diesem aber ins Schlusswort fiel, weil ja schnell noch das tolle Gewinnspiel gezeigt werden musste - peinlich...

Ich könnte derlei Dinge ja auch kritisieren, wenn nicht völlig klar wäre, dass so ein Gerede bei anderen Spielen ganz genauso über die Mattscheibe gehen würde!

Abgesehen davon, dass das Sensations-Gefasel den Herren Sport-Reportern niemals soviel Spaß macht, wenn nicht die Bayern beteiligt sind!

Mittwoch, 26. Oktober 2005

Peinlich, peinlicher, Schalke 0:6

Was war das denn gestern?

Na auf jeden Fall ein klasse Spiel, würde ich sagen!

Der ehemalige Meister der Schmerzen macht sich einmal mehr lächerlich und blamiert sich bis auf die Knochen bei der abstiegsgefährdeten Eintracht aus Frankfurt und zwar mit Null zu Sechs!

Für alle, die das schon vergessen haben: Schalke ist aktueller Vize-Pokalsieger und vor dem Pokalfinale im Mai gab es noch forsche Töne über den möglichen Titel...

Ein Verein auf dem Weg nach unten?

Sonntag, 23. Oktober 2005

Nicht bundesligatauglich!

Dieser Beitrag ist umgezogen.

Er befindet sich nun hier.

Viel Spaß!

Freitag, 21. Oktober 2005

Hinter die Grinsi-Klinsi-Fassade geblickt?

Ok, wir wollen nicht alles glauben, was die B**D so tagtäglich schreibt und veröffentlicht, aber sollte es tatsächlich stimmen, was SpOn hier zitiert, wäre das ein starkes Stück, oder?

Laut "Bild"-Zeitung soll Bayerns Stadionsprecher Lehmann auf Wunsch von Jürgen Klinsmann bei der WM nicht ans Mikro gelassen werden.

Und im Interview sagt Lehmann:

SPIEGEL ONLINE: Der Bundestrainer hatte sich nach dem Eröffnungsspiel in der Allianz Arena zwischen der Nationalmannschaft und dem FC Bayern vehement über Sie beklagt.

Lehmann: Die ganze Sache war doch absolut lächerlich. Jens Lehmann, der bei den Bayern-Fans eh nicht so beliebt ist, hatte nach ungefähr 20 Minuten Publikumsliebling Bastian Schweinsteiger unnötig in die Bande gecheckt, natürlich gab es da Pfiffe von rund 1000 Hardcore-Olli-Sympathisanten.

SPIEGEL ONLINE: Die Sie nach Meinung von Oliver Bierhoff und Jürgen Klinsmann per Ansage hätten unterbinden sollen.

Lehmann: Das ist doch Kindergeburtstag. Ich kann doch dem Zuschauer nicht sagen, wann und wie er seinen Unmut zu äußern hat. Ich kann eingreifen, wenn Gegenstände auf das Spielfeld fliegen, das war aber nicht der Fall. Es ist nicht meine Aufgabe als Stadionsprecher, den Fans einen Maulkorb zu verpassen. Außerdem hatte sich das Publikum schon in der zweiten Halbzeit beruhigt. Wenn Oliver Bierhoff das Thema nach dem Spiel nicht wieder aufgegriffen hätte, wäre da gar nichts mehr gekommen.


So abwegig? Aber weiter im Text:

SPIEGEL ONLINE: Sie glauben also wirklich, dass der Bundestrainer sich in Stadionsprecher-Planungen einmischt?

Lehmann: Das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Allerdings rechne ich seit dem Konföderationen-Cup mit allem. Damals war ich weit vor dem Turnier von der Fifa für das Halbfinale in Nürnberg eingeteilt, bei dem dann ja Deutschland und Brasilien aufeinander trafen. Während der Probe habe ich mitbekommen, wie der DFB zwei Stunden vor dem Spiel versucht hat, mich abzusetzen und einen anderen Kollegen aufzutreiben. Das ist ihnen aber nicht gelungen.


Bitte?

SPIEGEL ONLINE: Was würden Sie denn machen, wenn Sie gar nicht auftreten dürfen. Schließlich hat man nur einmal die Chance, als Stadionsprecher bei der WM im eigenen Land dabei zu sein?

Lehmann: Wenn es so sein soll, dann spreche ich halt nicht. Aber deswegen werde ich mich sicher nicht umbringen.


So sieht es aus, aber Hauptsache alles iss suppär und wird sind possitiv...

Es gibt neues zum Thema WM-Tickets!

Aber lest selber...

Bis heute schien der Verkauf der WM-Tickets eine Art Lotterie. Nach Monaten der Kritik, Klagen von Verbraucher- und Beschwerden von Datenschützern entdeckt das WM-Organisationskomitee nun ein Herz für die Fans, die ihre blind gekauften Karten vielleicht tauschen möchten.

Wenn jetzt noch all die ganzen Gewinnspiel- und Sponsoren-Verschenk-Tickets an die richtigen Fans verteilt werden würden, wäre alles in Butter, oder?

Es geht rund im Fußball!

Hui, lustige Meldungen und Berichte, die ich da heute Abend noch gefunden habe...

Zum einen beweist ddp viel Fantasie:

Es braucht nicht allzu viel Fantasie, um sich das mögliche Zeremoniell nach einem 5:0-Kantersieg der Bayern in der kommenden Bundesliga-Saison vorzustellen. Neuzugang Lukas Podolski würde wohl nach seinem Doppelpack in unzähligen Interviews gebetsmühlenartig auf seine erfüllte Mission hinweisen («Der Trainer hat gesagt, ich soll ein paar Dinger machen, ja, die hab ich halt gemacht»), während Sturmpartner Roy Makaay seine drei Treffer mit einem Achselzucken sowie einem euphorischen «Ist doch normal»-Statement kommentieren würde. Derart nüchtern und trocken würde weltweit jedenfalls kein zweites Sturmduo seine Pressearbeit verrichten.

Zum anderen plaudert unser Phantom ein bißchen aus dem Nähkästchen:

"Ich hatte zuletzt viel Pech vor dem Tor", begründet Makaay seine Ladehemmung.

Gegen Schalke (1:1) und Juventus Turin (2:1) versemmelte Makaay allerdings zwei Großchancen, die er sonst schlafwandlerisch sicher verwandelt. "Er ist ein bisschen verkrampft", stellte Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge fest.

[...]

"Die Verletzung war wirklich Scheiße, weil ich eine gute Form hatte. Ich fühle mich aber 100-prozentig fit und war auch gegen Juventus am Ende konditionell noch voll da", sagte Makaay bei Sport1.de.

Der Stürmer gibt sich durchaus selbstkritisch. "Gegen Schalke war ich sehr verärgert, weil ich diesen Ball einfach reinschießen muss."

Gegen Juve hätte Gäste-Keeper Abbiati "einfach sehr gut gehalten."

Mit Trainer Felix Magath spreche er viel über die Situation, erklärte Makaay, aber seine Torflaute müsse er schon selber beenden.

Und so hofft der Holländer, schon im Heimspiel gegen den MSV Duisburg wieder zu treffen.

"Ich werde auch gegen Duisburg wieder meine Chancen bekommen. Es muss einfach mal wieder einer rein gehen. Ich hoffe, dass der Knoten gegen Duisburg platzt", so Makaay bei Sport1.de


Aprospos Duisburg-Heimspiel, deren Torhüter lehnt sich aus dem Fenster:

Sport1: Mit welchem Argument würden Sie einen MSV-Fan davon überzeugen, die lange Reise nach München auf sich zu nehmen?

Koch: Es lohnt sich auf jeden Fall. Weil wir erstens nicht mehr so auftreten werden wie gegen Frankfurt und zweitens muss man als Fan die Atmosphäre vor 66.000 Zuschauern in der neuen Arena miterleben...

Sport1: ...und einen Sieg der "Zebras" gegen den Rekordmeister sehen?

Koch: Es sind alle Chancen da. Ich bin immer Optimist. Ich sage immer: Man kann zehn Mal gegen Bayern spielen. Neun Mal verliert man, einmal gewinnt man. Und am Samstag hoffen wir, dass es das zehnte Mal ist.

Sport1: Wovor müssen Sie sich am meisten in Acht nehmen?

Koch: Wir dürfen uns nicht von dem neuen Stadion beeindrucken lassen. Die meisten haben vor so einer Kulisse noch nie gespielt. Hinzu kommt, dass die Bayern am Wochenende trotz der beiden schweren Spiele gegen Schalke und Juventus Turin wieder eine Mannschaft aufbieten werden, die mit Stars bestückt ist und Qualität hat. Aber: Die Bayern kochen auch nur mit Wasser. Respekt haben wir, aber keine Angst.


Interessante Aussagen, aber sowas hören wir ja nicht zum ersten Mal und das hier spricht ja auch mächtig dagegen:

"Was wir gezeigt haben, reicht nicht für die Bundesliga. Wir haben uns einfach nicht gewehrt, da könnte ich durchdrehen", wetterte der frustrierte Schlussmann und legte noch eins drauf: "Wir haben Typen bei uns, die reißen sich den Arsch auf und wir haben ein paar dabei, da sag ich ganz ehrlich: 'So funktioniert es nicht'."

Fünf Tage nach der desolaten Vorstellung seines Teams ist der Frust der Zuversicht gewichen. Höchste Zeit, schließlich wartet am Samstag mit Bayern München der Rekordmeister auf die Duisburger.


Schaun mer mal!

Zum Endlos-Thema Ballack äußert man sich ebenfalls und spekuliert schon darüber, wer die Nachfolge Ballacks antreten könnte:

"Deisler - Rafael van der Vaart - Lincoln - Marcelinho"

Herrje, geht es nicht noch etwas schwammiger und allgemeiner?

Ferner sollen die Bayern am Franken-Talent Kießling dran sein:

"Alle guten deutschen Vereine haben sich wegen Kießling inzwischen bei mir gemeldet, auch der FC Bayern", vermeldete sein Berater Ali Bulut gegenüber der "A"'.

Doch von einem Wechsel will der 21-Jährige noch nichts wissen. "Ich bin ein Clubberer und werde es auch bleiben", versichert er, steckt aber in einer Zwickmühle. Schließlich war der FC Bayern mal sein Lieblingsverein.


Zunächst: Wer oder was ist "A" und wieso hat man bei Spocht1 so viel Langeweile?

Zum Thema Langeweile fällt einem dann wiederum der FC Chelsea ein!

Dessen Geldmaschine denkt tatsächlich an ein "Chelsea-Jahrhundert"...

Abramowitsch hoffe, dass er die große Geschichte und die Tradition des Vereins weiter fortführen könne, "aber ich will noch ein stärkeres Fundament für die nächsten 100 Jahre schaffen. Auf lange Sicht ist es unser Ziel, den erfolgreichsten Fußball-Club der Welt aufzubauen", sagte der Eigentümer des FC Chelsea im Vorwort des neuen Buches "FC Chelsea: Die offizielle Biografie".

Na dann gute Nacht...