Ballaballa

Mittwoch, 12. Januar 2005

Aber sicher doch!

Tobias Rau wird nicht zum 1. FC Nürnberg wechseln. Der Bundesliga-Aufsteiger teilte dem FC Bayern mit, dass man kein Interesse an der Verpflichtung des siebenfachen Nationalspielers habe. Für Club-Sportdirektor Martin Bader ist das Paket, bestehend aus Ablösesumme und Gehalt, für den 23-Jährigen zu groß.

Das Gesamtpaket stimmte (auf einmal) nicht mehr - soso, sind es nicht vielmehr solche Gründe:

Laut Bayern-Manager Uli Hoeneß sei Wolfgang Wolf, der Rau in Wolfsburg zum Erstligaspieler machte, "sauer, weil Tobias ihm vor Weihnachten abgesagt und erst jetzt seine Meinung geändert hat. Ich weiß aber nicht, ob in diesem Geschäft für solche Eitelkeiten Platz ist".

Zum Glück sind wir offensichtlich nicht auf fränkisches Geld angewiesen:

Die Münchner hätten aber "noch die ein oder andere Anfrage" für den 23-Jährigen vorliegen, sagte Hoeneß und wollen den Defensivspezialisten nach wie vor abgeben.

Puh - und ich dachte schon, wir müßten den "Tobi" noch bis zum Sommer durchfüttern...
;-)

Dienstag, 11. Januar 2005

Wie tief verwurzelt im Übrigen

die hier angesprochene FC Bayern - Abneigung von if - Autor Oliver Fritsch ist, läßt sein neuester Eintrag in seinem sog. "freistoss"-Blog "Gleiche Höhe" erahnen:

Schiedsrichter Markus Merk hat am 19. Mai 2001 (dieses Datum muss ich nicht recherchieren), beim Spiel zwischen dem Hamburger SV und Bayern München, zwei der fatalsten Fehlentscheidungen der jüngeren Fußball-Geschichte getroffen, was er, wie es ihm zusteht, anders beurteilt.

Eben, genauso wie die Meinungs - Trennung quer durch die beiden Lager geht, Schalke auf der einen Seite und FC Bayern, BVB, etc. auf der anderen...

Umstritten – weniger in Zeitung und Fernsehen, eher unter dem Fußball-Volk – war Merks Entscheidung "indirekter Freistoß"

Und einen Tag später entschloss sich "jemand" einen Newsletter einzurichten...

für die Bayern nach einem vermeintlich kontrollierten Rückspiel des HSV-Spielers Tomas Ujfalusis.

Ich habe danach niemanden persönlich kennengelernt, der dies so sah, ausser Schalke - Fans vielleicht...
;-)

Ich war einen Tag später auf einem Trainerlehrgang an der Sportschule Grünberg, wo diese Entscheidung heiß diskutiert wurde. Ein Kollege sagte: "Diesen Freistoß pfeift nur ein Schiedsrichter" und erhielt Zustimmung. Ich erwiderte mit mittlerweile gekühlter Wut: "Diesen Freistoß bekommt nur ein Verein zugesprochen."

Wir notieren, Herr Fritsch ist Schalke - Fan?! Oder - wie langweilig - einfach nur Bayern - Hasser!?

Seit Einführung der Regel vor gut einem Jahrzehnt ist der "Rückpass" in der Bundesliga höchstens fünf Mal, und dann nur in viel deutlicheren Situationen, geahndet worden. Ein halbes Jahr später übrigens hat Merk eine ähnliche Situation in Mönchengladbach durchgehen lassen.

Das ist der Beweis - Verschwörung (wir notieren weiter Herr Fritsch könnte auch Gladbach - Fan sein, was natürlich auch die prinzipielle Bayern - Abneigung erklären würde...)! Hier übrigens noch ein aktuelles Zitat von Merk zu diesem Rückpass:

Der Hamburger Abwehrspieler Tomas Ujfalusi hatte einen Ball Richtung Torlinie zurückgespielt, HSV-Schlussmann Matthias Schober diesen aufgenommen. "Unmöglich, dass der den Ball in die Hand nimmt", dachte da Merk und wendete zum ersten Mal in seinem Leben die damals schon neun Jahre alte Rückpassregel an. Er pfiff.

Das aber nur am Rande...

Der indirekte Freistoß mag, bestenfalls im Sinne Merks, umstritten gewesen sein; doch die falsche Entscheidung war die Nachspielzeit.

Ok, er macht den Adenauer, also nochmal von vorn...

Es war so: In der 89. Minute, beim Stand von 0:0, zeigt der Schiedsrichterassistent drei Minuten Nachspielzeit an. Unstrittig gilt als Ursache dafür das zeitverzögernde Spiel der Bayern.

Auf den ersten Blick Bayern-kritisch, auf den zweiter Blick aber durchaus korrekt, man glaubt es kaum...

Oliver Kahn wurde bei Abstößen in der zweiten Halbzeit oft von Merk ermahnt – nicht verwarnt (!), warum nicht verwarnt??

Noch ein Beweis für die besagte Verschwörung - Skandal!!

Bayern München wollte das 0:0 retten!

Stimmt, genauso wie Schalke eine Woche zuvor in Stuttgart bei der anschließenden 0:1 - Niederlage, die dieses Foto - Finish erst ermöglichte!

Warum hat man das damals nirgendwo gelesen?

Und was hätte dies am Versagen des FC Schalke geändert?

Sondern immer nur die Legende von der Unbesiegbarkeit der Bayern?

Keine Ahnung, aber Schalke hatte die Meisterschaft ja schließlich in der eigenen Hand, nach dem 3:1 - Sieg im Münchner Olympiastadion waren die Bayern doch so gut wie aus dem Rennen und psychologisch im Nachteil, aber StumpenRudi wollte ja partout nicht vom Titel reden und die Spieler offensichtlich auch nicht danach spielen, denn ansonsten hätte man, wie angesprochen, ganz einfach in Stuttgart auf Sieg und Titel spielen können - also wer hatte nun mehr die Hosen voll?! Einerlei, weiter im "Text":

Nun fällt in der 90. Minute das 1:0 für den HSV, das geschieht den Bayern recht, und die Nachspielzeit ist somit hinfällig geworden.

Sehr interessante These, zu dieser Fritsch'en Logik würde ich gerne einmal ein paar Quellennachweise lesen, z.b. im FIFA-, UEFA-, oder DFB - Regelbuch... Lassen wir das mal so stehen und buchen wir es unter emotionaler Unzurechnungsfähigkeit...

Warum soll ausgerechnet diejenige Mannschaft von einer solchen profitieren, die sie zu verantworten hat?! Man würde sie für ein "Vergehen" (was anderes ist Zeitspiel?) belohnen.

Bemerkt? Die Qualität, Tiefe und Objektivität des Berichtes wird mit zunehmenden Zeilen immer "besser"...
;-)

Aber nochmal kurz im Ernst:

Wenn Nachspielzeit angezeigt wird, dann kann diese gespielt werden, dies liegt im Ermessen des Schiedsrichters, er muss sie nicht spielen lassen und es gibt, zumindestens solange Herr Fritsch keine Belege liefert, soweit ich weiß keine Regel, die eine einseitige Nachspielzeit vorsieht, also die nur für ein Team gilt, weil es z.b. nachweisbar(!) alleine für die benötigte Nachspielzeit verantwortlich ist!

Aber wir wollen nicht zu tief ins verletzte königsblaue Fan-Herz abschweifen, also bringen wir es zu Ende:

Wie falsch das ist, zeigt folgender Gedanke: Folgt man der Rechtslogik des Nachspielzeitbefürworters (nennen wir sie rechtspositivistisch), hätte Merk anschließend anders handeln müssen. Er entscheidet in der 93. Minute auf indirekten Freistoß für die Bayern, der durch die Verzögerung der Hamburger erst in der 95. Minute ausgeführt wird; mit dem bekannten Ergebnis.

Nun, über die Länge der Nachspielzeit hat sich SR Merk unlängst erneut geäußert und zwar in der Form, dass "die angezeigten 3 Minuten Nachspielzeit verlängert wurden, durch den intensiven Jubel der HSV - Spieler nach dem 1:0", was durchaus üblich und vor allem auch bei der letzten EM so praktiziert wurde und - schon wieder - im Ermessen des Schiedsrichters liegt, ganz ohne Bestechnung und Verschwörungstheorie...

Rechtspositivist Merk hätte die Ausführung dieses Freistoßes mit dem selben Argument verhindern müssen, mit dem er die vorherige Nachspielzeit begründet hatte.

Weshalb nun insgesamt über 94 Minuten gespielt wurden, ist ja inzwischen auch schon geklärt, s.oben

Das Regelwerk sieht vor, dass nach Ablauf der Spielzeit lediglich ein Strafstoß zwingend auszuführen ist, nicht aber ein Freistoß.

Ja, muss nicht, kann, schon wieder dieser böse Ermessenspielraum...

Fiat justitia et pereat mundus: Recht muss geschehen, und wenn die Welt daran zugrunde geht.

Naja, die Welt sicherlich nicht, abgesehen von der einiger Fußball - Fans aus dem Ruhrgebiet, oder Göttingen...

Zweifellos ist diese Variante fußballfremd und absurd. Jedoch ist sie genauso ungerecht wie diejenige Merks: ein Mal Zeitschinderei belohnen, ein anderes Mal bestrafen. Am Ende hatten wir den Salat: ein Meister, der für Zeitspiel belohnt wird,

"Meister der Nachspielzeit", das ist neu, dann waren wir das also, bevor es Werder Bremen 2003/04 wurde?! So hab ich das noch gar nicht gesehen...
;-)

auf einen fragwürdigen Freistoß angewiesen ist

Der FC Bayern war auf gar nichts "angewiesen" - der FC Schalke hätte einfach den Sack in Stuttgart und den Wochen davor zumachen sollen (um mal in der Fußballer - Sprache zu bleiben) und dann hätten den Bayern auch 25 nachgespielte Minuten nichts genutzt!

und unwidersprochen von sich behaupten darf: "Wir sind unschlagbar!" In den Zeitungen hat man darüber nicht viel gelesen; allein die tageszeitung sprach von "Auftragsarbeit für Dauerbegünstigte".

Die taz, die Herrn Fritsch interviewte und ihn so zum "Experten adelte"?!
8-)

Die ihm zu Hilfte eilte, als sie von obiger "Auftragsarbeit für Dauerbegünstigte" sprach und auch die, bei derlei Anlässen übliche, verbitterte Karikatur des typischen Bayern - Fans intonierte:

Erwin hörte sich das alles an, ohne ihn zu unterbrechen. Dann sagte er etwas, das ihm wirklich gut tat. Er sagte: "Die Bayern-Fans sind die allerärmsten Würstchen!" "Was?" "Überleg doch mal: Wer es nötig hat, einen Club als Lieblingsmannschaft zu haben, der den Titel in Serie holt, was muss das für eine arme Wurst sein?" "Das kann man wohl sagen. Eine ganz arme Wurst, die sich vor jedem Risiko die Hose bepisst." "Wie die, die beim Skat nur das Spiel machen, wenn sie vorher drei Gutachten eingeholt haben, dass es nicht zu verlieren ist." "Richtig, Erwin, genau wie die!"

Wobei ich der taz die ironische Ader nicht absprechen will, ein Wesenszug, der all den ideologisch verbohrten, in Weltbildern verhafteten, vom Glück verschmähten (so glauben sie zumindestens) und sich bei der Jagd nach Bayern - Mißerfolgen verzehrenden, gepeinigten Fans wohl eher abzugehen scheint, schade, denn ansonsten könnten wir alle mal ganz entspannt, vielleicht bei einem Bier, über Hamburg 2001 und Barcelona 1999 quatschen...

"Das Arschloch im Schrank,

das man bei Bedarf immer mal wieder rausholen kann" ist für viele, die in Deutschland mit dem Fußball zu tun haben, Uli Hoeneß - wer wollte dies ernsthaft bestreiten?!

Sein jüngstes Interview in der Welt am Sonntag bietet dafür offensichtlich jede Menge Gründe...

Damit ließe sich ja auch vernünftig umgehen, nur sollte man, wenn man Zitate gegen jemanden nutzt, diese komplett zitieren, sonst muss man sich nämlich der Kritik stellen, Dinge zu verfälschen (dies würde ich ja für mich auch in Anspruch nehmen...)!

Aber der Reihe nach, nur nicht drängeln:

Da geht zuerst ein weiteres Mal der Chef Populist des Sportteils der NRZ in üblicher, verblendeter verbaler Attacke auf Hoeneß los und spricht vom "Gipfel der Unverfrorenheit", oder von einer "einfach lächerlichen Argumentation" - hier eine kleine Kostprobe:

"Wenn zehn Cent mehr Gebühren bezahlt werden müssen - was ist denn schon dabei?" fragt der Manager in herzzerreißender Naiviät. "Nichts", könnte man antworten. Nur fallen einem für den Einsatz von zusätzlich eingenommenen Millionen sinnvollere Zwecke ein, als ohnehin schon überbezahlte Fußballstars zu finanzieren.

Das Perfide an einem solchen Weltbild ist, dass man sich diesen sog. "sinnvolleren Zwecken" kaum entziehen kann, schließlich tut so ein bißchen Polemik hier und da ja ganz gut, hier die guten, armen Menschen, da die bösen, reichen...

In eine ähnliche Kerbe schlägt der bei einigen recht beliebte, oft objektive, aber in Sachen FC Bayern leider auch zu tendenziellen Meinungen neigende, Autor des if-Newsletters wenn er schreibt:

Hoeneß tut weh! Sehr weh! Wie kann jemand seine Bedeutung in der Gesellschaft derart überschätzen und Gebührenerhöhung für Profifußball fordern? Wer ist denn bitteschön der Populist?

Es wird leider nicht klar, ob Oliver Fritsch hier die Beutung von Hoeneß, oder die des Fußballs i.A. meint, denn zumindestens letztere ist ja unbestritten...

Zugute halten muss man ihm aber trotz seiner ideologischen Meinung, dass er in seinem Newsletter das Hoeneß Zitat komplett auflistet, im Gegensatz zur Meinungsmaschine im NRZ-Sport:

WamS: Ihre Forderung aber hieße, entweder höhere Gebühren für ARD und ZDF oder mehr Geld fürs Pay-TV zu zahlen.

UH: Ja, wir müssen den Zuschauer etwas belasten, der zu Hause vor dem Fernsehschirm sitzt und die Bundesliga verfolgt. Wenn zehn Cent mehr Gebühren an die GEZ bezahlt werden müssen, was ist denn schon dabei?
Zehn Cent ist noch nicht einmal eine halbe Zigarette, nach drei Zügen ist dieser Betrag vernichtet. Doch unsere Politiker haben meistens keinen Mut, eine Gebührenerhöhung - auch wenn sie noch so klein ist - durchzusetzen. Weil sie Angst haben, nicht wieder gewählt zu werden.
Alle wollen künftig besseren Fußball und bessere Spieler sehen, dann muß aber auch etwas passieren, daß dies finanziert werden kann.


Bezeichnenderweise wird im NRZ-Kommentar auf den Teil mit der "halben Zigarette" und den Bedarf nach "besseren Fußball und besseren Spielern" verzichtet - natürlich, möchte man hinzufügen, denn dies würde ja die eigene, von Wut (oder ähnlichen Gefühlen) geprägte Argumentationskette schwächen, denn der Widerspruch, dass Menschen, die "drei Züge für eine Zigarette" übrig haben, diesen Betrag auf den Monat gerechnet aber als unverschämt betrachten, ist in meinen Augen nicht von der Hand zu weisen und die Diskussion über die Gebühren der Öffentlich - Rechtlichen Anstalten ist ohnehin oft sehr heuchlerisch und übertrieben, denn für mich steht ganz klar fest, dass ich das Modell der ÖR gerne finanziell unterstütze, denn ansonsten bleiben uns nur die Privatsender und mit einem solchen "Programm" möchte ich nicht alleingelassen werden!

Wenn man dann gleichzeitig bedenkt welch enorme Kraft und Identfikation der Fußball bietet, auch für Nichtraucher, dann zahle ich dafür gerne 10 Cent mehr!

Aber diese Sichtweise werden die, die, vergleichbar mit Don Quijote, ihr Leben dem Kampf gegen die bayerischen Windmühlen an der Säbener Strasse verschrieben haben, wahrscheinlich nicht verstehen können...
;-)

Weshalb also diese Meinung über Reinhard Schüssler?!

Nun, alle, die seine Berichte und seine Kommentare über einen längeren Zeitraum kennen und "lieben" gelernt haben, werden es wissen!

Wobei man aber durchaus einwenden muss, dass nicht alle Mitglieder der dortigen Sportredaktion ein solch' eingeengtes Weltbild besitzen, aber solange Schüssler den redaktionellen Leitungslöffel noch nicht abgegeben hat, bleibt diese Meinung die Vorgabe...

Übrigens gibt es für denjenigen, der das Zitat am Anfang des Berichtes erkennt ein Sonderlob...

Montag, 10. Januar 2005

Tor Makaay, 1:0 - Sieg, so what?!

Würde man normalerweise sagen über den ersten Bayern - Sieg im Jahre 2005, aber wirklich witzig ist in diesem Zusammenhang die Aufstellung:Kahn (46. Rensing) – Salihamidzic (46. Zickler), Lucio (46. Kuffour), Demichelis (46. Linke), Lizarazu (46. Rau) – Deisler (46. Jeremies), Hargreaves (46. Frings), Ballack (46. Scholl), Zé Roberto (46. Schweinsteiger) – Santa Cruz (46. Guerrero), Hashemian (46. Makaay)Jeder, wirklich jeder Spieler wurde ausgewechselt in der Pause - der Prototyp eines Vorbereitungsspiels...
;-)

Sonntag, 9. Januar 2005

Winterpause = Leistungsfreie Zeit?!

Na da liegt die Form bei manch einer Bundesliga - Mannschaft ja noch ziemlich im Argen - vielleicht hält sich das ja bis zum Rückrunden - Auftakt...Zwei Wochen vor Beginn der Rückrunde lieferte die Elf von Thomas Schaaf eine desolate Leistung ab und blamierten sich mit einer 1:5 (0:3)-Schlappe.

Marijo Maric, ein Eigentor von Petri Pasanen, Nico Patschinski, Harry Koch per Foulelfmeter und Thomas Reis hatten die Trierer bereits 5:0 in Führung gebracht, bevor Gustavo Nery neun Minuten vor dem Spielende per Handelfmeter noch der Ehrentreffer gelang.
Auch nicht schlecht:Völlig von der Rolle präsentierte sich der "Club" beim 2:3 im Benefiz-Spiel beim Süd-Regionalligisten SC Feucht. Nach 22 Minuten führte der Drittligist schon 3:0.Und natürlich darf auch hier der BVB nicht fehlen:Borussia Dortmund verlor beim Turnier in Antalya gegen den türkischen Rekordmeister Galatasaray Istanbul nach torlosen 90 Minuten 2:4 im Elfmeterschießen. Dede und Florian Kringe verschossen die ersten beiden Elfmeter für die Borussia.;-)

Freitag, 7. Januar 2005

"Knallharte Verdrängung"

sieht man im Trainingslager der Bayern im sonnigen Dubai:

Im warmen Dubai wird das Klima beim FC Bayern München rauer. [...] Manager Uli Hoeneß rechnet jedoch damit, dass der eine oder andere während oder nach dem Aufenthalt in Dubai zu ihm kommen wird und eventuell doch noch den Verein verlassen möchte, "weil er bei uns wenig Chancen sieht, zum Einsatz zu kommen". [...] Der erste ist Tobias Rau. Die überraschende Rückkehr von Bixente Lizarazu hat den Nationalspieler "knallhart" getroffen.

Genauso wie uns seine Leistungen immer getroffen haben...

2005 wollte der 24-Jährige eigentlich nochmal angreifen beim Rekordmeister, "doch jetzt sind meine Chancen sehr gesunken". Rau zieht bereits ein verbittert klingendes Fazit nach 18 Monaten beim FC Bayern: "Im Profifußball wird keine Rücksicht genommen, und da wird dir auch nicht geholfen."

Manchmal reicht es auch aus, wenn man jemanden einfach machen läßt, was dann dabei herauskommt spricht zumeist Bände!

Der Verteidiger denkt nun doch an einen Wechsel.

Na endlich!

Der schon vor Weihnachten interessierte Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Nürnberg "wäre eine gute Wahl für mich", sagte er. Zumal er dort den Trainer hinter sich wüsste. Wolfgang Wolf machte ihn in Wolfsburg zum Bundesligaspieler. "Der Trainer wäre ein Riesenplus", bemerkte Rau.

Könnte sein, wahrscheinlich hat Wolf seinen "Watte" - Vorrat aus Wolfsburg mit an die Noris genommen...

Hinzu kommt, dass sechs Spieler gleichzeitig um neue Verträge kämpfen.

Oder um Ablösefreie Wechsel mit fetten Handgeldern...
;-)

Am 30. Juni laufen bei Kuffour, Kovac, Linke, Scholl, Zé Roberto und Zickler die Arbeitspapiere aus. Die wenigsten dürften verlängert werden, da der Kader auf 22 Profis schrumpfen soll. Viel Arbeit für den Manager, wie Hoeneß bestätigt: Scholl habe ihn um ein Gespräch in Dubai gebeten, mit dem Berater von Robert Kovac hat er sich nach der Rückkehr verabredet. Auch Zé Roberto würde gerne verlängern, sagte Hoeneß: "Aber das ist kein dringendes Problem."

Gerade der Brasilianer müsste große Einbußen in Kauf nehmen, denn sein Vertrag stammt noch aus der Hochzeit der Fernseh-Millionen. "Die Zeiten dieser Verträge sind vorbei", betonte Hoeneß.


Und was mit Spielern passiert, die nicht zu gesenkten Tarifen verlängern, sieht man ja an Lizarazu...
:-D

Donnerstag, 6. Januar 2005

Und jetzt geht wieder schön spielen!

Als ob man beim schwarz-gelben BVB nicht schon genug Probleme mit dem Geld und dem sportlichen Abstieg hätte, kommen nun auch noch verletzte Eitelkeit hinzu:"Es gibt in der Bundesliga keinen Spielerbetreuer, der soviel Geld verdient wie Zorc. Ich kann nicht weiter Kaviar essen, wenn rechts und links die Schiffe untergehen", sagte Homm der "Bild"-Zeitung. Lob hatte Homm dagegen für Reuter, der am Dienstag als Teammanager zurückgetreten war: "Hut ab! Reuter hat die Notwendigkeit verstanden, Opfer zu bringen. Er ist ein wahrer Borusse."Ok, da könnte man jetzt als Aussenstehender sagen, was soll es, aber es geht ja noch weiter:Zorc kann Homms verbalen Angriff auf seine Person nicht nachvollziehen. "Seine Aussagen sind von Unkenntnis geprägt. Bereits vor Saisonbeginn habe ich mich in Gesprächen mit der Geschäftsführung zu einem deutlichen Gehaltsverzicht bereit erklärt. Außerdem bin ich kein Spielerbetreuer, sondern Sportmanager", sagte Zorc pikiert.Und weil es ja dabei offensichtlich auch um die Ehre geht, legt "Susi" weiter nach:Eine Unterredung mit Homm strebt Zorc nicht an. "Dafür bin ich viel zu beschäftigt." Im Übrigen könne Homm gar nicht beurteilen, wer ein echter Borusse sei und wer nicht. "Ich habe bereits 1984 für den BVB gespielt und damals auch eine schwierige Situation, unter anderem mit dem Präsidenten Reinhard Rauball, mitgemacht", sagte Zorc.Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man sich über derlei Kinderspiele richtig amüsieren...
;-)

Mittwoch, 5. Januar 2005

(Fast) Unglaublich, oder?!

Und plötzlich war er wieder da!Bixente Lizarazu spielt ab der Rückrunde wieder bei den Bayern. Der 35-jährige Franzose einigte sich mit dem Rekordmeister auf einen Vertrag bis zum Saisonende.Willkommen zurück, damit dürfte die "Problemseite" unseres Spiels ja endlich wieder funktionieren...!?
;-)

Dienstag, 4. Januar 2005

Die Ratten, das Schiff und Wasser bis zum Hals

Nun, offensichtlich löst sich beim BVB so langsam alles auf:Die Trennung zwischen Bundesligist Borussia Dortmund und Teammanager Stefan Reuter ist perfekt.

Nach nur einem halben Jahr in der erweiterten Geschäftsführung des BVB hatte der Ex-Nationalspieler Klub-Präsident Reinhard Rauball am Montag um die Auflösung seines Vertrages gebeten.
Vielleicht kann ja jetzt irgendjemand mal erklären, was Reuter beim BVB eigentlich für eine Aufgabe hatte?!Reuter hatte sich in der "Bild"-Zeitung über mangelnde Strukturen und fehlende Kompetenzen beklagt, die ein erfolgsorientiertes Arbeiten nicht möglich machten.Wieso?! Brauchte der BVB keinen weiteren Promi - Betreuer?! Oder vielleicht einen Platzwart für den Golfplatz unter der Tribüne!?"Ich habe zwölfeinhalb Jahre immer Vollgas für Borussia gegeben. Doch so, wie es hier zuletzt ablief, macht alles weitere keinen Sinn mehr. Ich habe mir im Urlaub viele Gedanken gemacht. Mein Entschluss ist sehr überlegt und bleibt so bestehen"Das bloß niemand auf die Idee kommt, ihn festzuhalten!Rauball bestätigte, dass Reuters Entschluss wohl überlegt war: "Ich habe Herrn Reuter gefragt, ob der Wunsch nach Vertragsauflösung eine Laune oder eine Entscheidung sei. Stefan sagte, es sei eine Entscheidung."Eben, man ist ja in letzter Zeit so Einiges vom BVB gewohnt...Sein bisheriger Aufgabenbereich in der BVB-Führung wird von Sportmanager Michael Zorc zusätzlich übernommen.Ach stimmt, der ist ja auch noch da - aber auch hier stellt sich die Frage: Warum?!"Das muss die Mannschaft wissen. Es muss ja weiter gehen, wir können uns ja nicht wochenlang mit Personalentscheidungen beschäftigen", betonte Rauball.Das wäre ja eine echte Katastrophe, wenn bei Borussia mal nicht übers Sportliche gesprochen wird..."Die Trennung von Reuter sei "sauber" verlaufen. "Wir gehen als Freunde auseinander", so Rauball.Genau, "lass uns Freunde bleiben", ok, "ich ruf Dich an"...

Klar, wieso nicht?!

George W. wurde ja auch wiedergewählt:FIFA-Präsident Joseph S. Blatter bleibt eventuell nun doch länger im Amt als ursprünglich geplant. Der 69-Jährige erklärte in einem Interview mit dem französischen Fußball-Magazin "France Football", dass er es sich vorstellen könne, dem Weltverband bis zum Jahr 2011 vorzustehen....