Ballaballa

Montag, 25. Juli 2005

Ist es nicht herrlich, wie

sich Geschichte wiederholt?!

Mit dem frühen UI-Cup-Aus hat der hoch verschuldete Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund die Chance auf Millioneneinnahmen verspielt. Zwei Wochen vor dem Liga-Start ist die Stimmung auf dem Nullpunkt angelangt.

Das hatten wir ja schon mal - am Ende stand fast der schwachgelbe Lizenz-Entzug...

Hoffen wir also das Beste!
;-)

Mittwoch, 20. Juli 2005

Hat jemand Lust sich als

"professioneller" Fußballer zu betätigen?!

Na dann mal schnell ein paar Euro beiseite gelegt und hier mitsteigern!

Die Auktionsbeschreibung spricht für sich!

Sonntag, 17. Juli 2005

Nur damit hinterher niemand

sagen kann, man hätte es ihm nicht gesagt, hier noch einmal die Fakten: Es sieht finster aus, was die Europapokalplätze betrifft!

Reduziert um die Punkte, die bei der Bewertung für die EC-Plätze der Saison 2007/08 (um die geht es nämlich in dieser Saison), ausschlaggebend sind, sieht die Rangliste so aus:
  1. Spaninen (57,106 Punkte)
  2. Italien (51,374)
  3. England (49,058)
  4. Frankreich (39,969)
  5. Portugal (38,541)
  6. Deutschland (37,927)
  7. Niederlande (33,748)
  8. Griechenland (28,748)
Nun, wenn wir einmal ausser Acht lassen, dass die griechischen Teams wohl kaum 9 Punke gegen uns Deutsche aufholen können (in einer Saison), werden uns als nächste die Niederländer gefährlich (vor allem, weil die in der übernächsten Saison weitere drei Punkte aufholen werden, was jetzt schon feststeht!) und hier wird es wirklich böse, denn rutschen wir auch nur noch einen Platz ab, haben wir statt zwei Teams in der CL, einem Team in der CL-Quali und zwei Mannschaften im UEFA-Pokal nur noch ein Team in der CL, ein Team in der Quali und drei Teams im UEFA-Pokal!

Ok, das mag den deutschen Fahrstuhlmannschaften im Europapokal egal sein, die haben ja schließlich ohnehin nur das Lebensziel "5.Platz und nach ihnen die Sinnflut", aber das internationale Renomee des deutschen Fußballs wird noch weiter in Keller-Regionen abgleiten!

Ich höre dann schon wieder die Wehklagen und weinerlichen Kommentare der B-Teams, die dann tatsächlich wieder seriös wirtschaften müßten, ohne die geschenkten Europapokal - Einnahmen - das Mitleid fehlt mir dafür schon jetzt!

Ohnehin wird eine derartige Einstufung der deutschen Bundesliga Organisationen wie "Pro 15:30" bestimmt super gefallen, denn schließlich wäre es ja dann fast wie früher: Nur der Meister spielt im Europapokal der Landesmeister in der Championsleague - vorwärts in die Vergangenheit!

Natürlich gäbe es tatsächlich etwas Gutes an dieser Entwicklung, denn würde die Bundesliga auch noch bis auf Platz 9 abrutschen, wären nur noch drei Teams startberechtigt (1/1/1) und bei so einem "guten" Koeffizienten wären Punkte ohne Ende sicher (insofern Vereine wie Bayern oder Bayer am Start wären)!

Das wird knapp, oder?!

Nach dem letzten Jahr bekommt der BVB wohl auch in diesem Jahr Probleme die 3.Runde des UEFA-Intertoto-Cups zu überstehen, der HSV macht es mit Hilfe eines Ex-Bayern-Spielers schon wesentlich besser!

Dortmund wird es sehr schwer haben, sich über den UI-Cup doch noch für den Uefa-Pokal zu qualifizieren. Im Hinspiel der dritten Runde kam der BVB gegen Olmütz nur zu einem Remis. Pechvogel des Tages war der Borussen-Stürmer Jan Koller. [...] Koller unterlief im Duell mit seinen tschechischen Landsleuten in der 44. Minute ein Eigentor zum 1:1 (1:1)-Endstand. [...] Die Norddeutschen gewannen beim portugiesischen Club Uniao Leiria mit 1:0 (0:0). Für den über weite Strecken überlegenen HSV erzielte Mittelfeldspieler Piotr Trochowski in der 57. Minute das entscheidende Tor.

Ich würde sagen: reine Wunsch-Ergebnisse, oder?!
;-)

Freitag, 15. Juli 2005

Leistungsgesellschaft?!

Mal eine Frage: Leben wir in einer Leistungsgesellschaft?!

Ich denke schon, oder?!

Und gilt dies nicht umso mehr für den Sport, den Berufssport, den professionellen Fußball?!

Eben, aber, wer auch immer, hat es einmal mehr geschafft, den armen, armen Ost-Fußball aus dieser, für alle gültigen, Grundvorraussetzung herauszuheben.

Es wurden "Reformen" beschlossen, im Fahrwasser der medialen Panikattacke des letzten Mai, als "plötzlich" ("o gott, o gott") der letzte Ost-Verein aus der obersten deutschen Profi-Liga abstieg!

Ganz davon abgesehen, dass viele Fans und einige Verantwortliche den FC Hansa Rostock schon lange nicht mehr als Ost- sondern vielmehr als Nord-Verein sehen und somit schon lange in der gesamtdeutschen Realität angekommen sind, bringen mich solche Aussagen wirklich auf die Palme:"Ich denke, dass das Ergebnis in Ordnung ist. Niemand hat erwartet, dass wir hier mit dem großen Geldkoffer rausgehen. Wichtig ist vor allem, dass wir jetzt fair behandelt werden", erklärte Manfred WimmerBitte?!

Wer bitte behandelt Rostock unfair?!

War es unfair von uns, dass ihr aufgrund einer bodenlosen Unfähigkeit - zu Recht - aus der Bundesliga abgestiegen seid?!

Oha, hört, hört, genauso "unfair" vielleicht, Euch ohne Relegation, einfach so, nur aufgrund der Vereinigungsdynamik, 1991 in eine, extra für Euch aufgestockte Bundesliga aufzunehmen, ja?!

Ich kann dieses Ost-Gejammere nicht mehr hören, aber Herr Wimmer hat ja hier noch viel mehr von sich gegeben:"Das tröstet nicht über unseren Abstieg hinweg. Aber es ist in Ordnung, dass aufgewacht wurde und sich der Probleme angenommen wird. Wir hätten vielleicht in der Vergangenheit viel lauter werden müssen"Das schlägt dem Fass fast den Boden aus, oder?!

Völlig fassungslos lese ich derlei Aussagen, vor allem unter dem Aspekt, dass Rostock ja nicht zum ersten Mal aus der Bundesliga abgestiegen ist und seinerzeit auch wiedergekommen ist - das ist nunmal das Prinzip des Profi-Fußballs und der (gesamt)deutschen Gesellschaft, nicht alles kann der Staat / die Verbände regeln - auch mal gefälligst selber in die Hände spucken und den Karren selber aus dem Dreck ziehen!

Was sollen denn bitteschön Vereine wie Darmstadt 98, Hessen Kassel, Kickers Offenbach, oder ganz aktuell Fortuna Köln sagen?!

Bekommen die diesen (Ost-)Bonus?!

Hat man denen geholfen, weil sie sich offensichtlich nicht selber helfen konnten?!

Mit welcher Berechtigung muss man denn auch im Jahre 15 der deutschen Einheit immer noch Sonder-Zonen auf der Fußball-Landkarte einrichten?!

Was ist denn eigentlich eines der Ergebnisse der aktuellen Reformen?!

Die beiden Meister der zweigeteilten Oberliga Nordost steigen ab der kommenden Saison direkt und ohne die bisherige Relegation auf - ok, damit kann man leben, aber ist es damit getan?!

Wieso sollte nicht in naher Zukunft der nächste "bedrohte" Ost-Verein daherkommen und das gleiche für sich fordern, falls er droht aus der zweiten Bundesliga abzusteigen, oder gar aus der ersten?!

Nein, nein, irgendwann muss Schluss sein mit dieser Subventionspolitik im dt. Fußball - sportliche Leistung muss entscheidend sein, alles andere ist Sache der Politik und der Menschen, allenfalls Hilfe zur Selbsthilfe sollte man geben, wenn es denn Ost-Funktionäre auch nach 15 Jahren noch nicht gelernt haben, wie man einen Verein erfolgreich führt!

Vollzug?!

Sieht ganz danach aus - endlich möchte ich hinzufügen!

Abwehrspieler Tobias Rau vom deutschen Fußball-Rekordmeister FC Bayern München steht vor einem Wechsel zum Ligakonkurrenten Arminia Bielefeld. Die beiden Vereine haben sich am Donnerstag bei einem Treffen in München auf einen Wechsel verständigt, teilte Bielefeld mit.

Puh, dann ist das ja endlich geschafft, oder?!

Die Clubs sind sich nach Angaben der Arminia "praktisch einig", dass der 23-Jährige zur Arminia wechselt. Nun habe Rau das letzte Wort. Wenn er zustimmt, soll der Transfer in der kommenden Woche realisiert werden.

Oh mein Gott! Neeeeeeiinnn....

Nachtrag: Er hat wohl ja gesagt!

Donnerstag, 14. Juli 2005

Schon komisch irgendwie, da

wirft uns Kölns Präsident Overath vor, der FC Bayern wäre daran schuld, dass das Theater um Prinz Poldi immer größer wird..."Wie die Bayern sich verhalten. Wenn es immer wieder heißt: Wir wollen ihn. Das schadet dem Jungen doch nur. Man sollte darüber nicht dauernd öffentlich spekulieren, das kann nicht spurlos an Lukas vorüber gehen"...gleichzeitig lesen wir dann von "geheimen" Vertragsklauseln, die das Umfeld von Podolski in die Öffentlichkeit streut:Podolski wird möglicherweise doch länger als bislang bekannt für Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Köln auf Torejagd gehen. "Die Kölner haben eine einseitige Option, durch die sie den Vertrag bis 2008 verlängern können", sagte Podolski-Berater Norbert Pflippen der "Sport Bild".Ein Umfeld, dass selbstverständlich nur die Ruhe Podolskis im Sinn hat:Für Pflippen hängt Podolskis möglicher Verbleib in Köln vom sportlichen Abschneiden des Aufsteigers in der neuen Bundesliga-Saison ab: "Wenn man im Dezember sieht, dass die Kölner um den 2., 3. oder 4. Platz mitspielen, kann man über eine Vertragsverlängerung nachdenken." Sollte Köln allerdings im Abstiegskampf stecken, "müssen wir im Winter verhandeln", so Pflippen.Und, wie sich aber später herausstellt, ziemlich viel Unsinn erzählt:Kon Schramm, Pflippens Geschäftspartner, ruderte freilich schon kraftvoll zurück ("Herr Pflippen ist da missverstanden worden"). Doch da irrt er. Denn das Interview wurde aufgezeichnet und in diesem Fall wörtlich wiedergegeben.Ganz abgesehen davon, dass ich die Aussagen aus München für wesentlich professioneller und zurückhaltender halte, als die der "Konkurrenten":Hertha-Manager Dieter Hoeneß: "Sportlich haben wir vielleicht sogar mehr zu bieten als die Bayern, weil er bei uns die Garantie hat, dass er spielt."Werder-Sportdirektor Klaus Allofs ergänzte: "Von seinem Können her und so, wie Podolski gestrickt ist, wäre ein Zwischenschritt auch nicht schlecht. Werder ist auf dem Weg nach ganz oben sicher häufig die richtige Adresse.""Lukas Podolski würde zum VfB passen", meinte VfB-Sportdirektor Herbert Briem und bestätigte gleichfalls das Interesse der Schwaben: "Wenn irgendwo ein Signal herkommt, dass er in Köln unzufrieden ist, werden wir uns damit befassen, das ist doch klar."Soviel zum Thema, die Bayern verhalten sich inkorrekt, aber zumindestens eine Aussage aus dem Munde Allofs' versöhnt uns dann wieder:"Der logische Weg ist, dass Podolski irgendwann bei den Bayern landet", sagt Allofs.

Bitte, bitte!

Wann werden wir endlich von diesem Endlos-Thema erlöst?!

Nachdem ich schon hier, hier, hier, hier, hier und hier über denTobi schreiben musste, sollte sich doch bitte endlich jemand erbarmen, ihn uns abzunehmen - wir legen auch gerne noch ein bißchen was drauf, ok?!

Der kicker beschäftigt sich am Donnerstag mit dem Kader des Rekordmeisters. Bei dem könne es nämlich noch Veränderungen geben, liest man. "Zum einen steht Linksverteidiger Tobias Rau nach einigen gescheiterten Anläufen vor einem Wechsel zu Arminia Bielefeld – die Ablöseverhandlungen laufen [...]

Na also, jetzt ganz ruhig bleiben und schön da unten auf dem Vertrag unterschreiben!!

Mittwoch, 13. Juli 2005

Angespannte Stimmung herrscht

einmal mehr bei den Schwachgelben:"Ich weiß nicht, ob Borussia Dortmund in den kommenden Jahren konkurrenzfähig sein wird"Wer das sagte?!

Na der kürzlich verkaufte Brasilianer Ewerthon, der ja mit Geldnot üüberhaupt nichts zu tun hatte...Es wird gemutmaßt, die Entscheidung sei auf Druck der Gläubiger zustandegekommen.So abwegig?! Dabei hofft der Klub noch, sich in dieser Saison über den UI-Cup für den Uefa-Pokal zu qualifizieren. Wie in der letzten Saison, der Ausgang ist bekannt...

Und auch jetzt ziehen schon wieder die schwarzen Wolken am Horizont auf:Borussia Dortmund wandelt auf einem schmalen Grat: Einerseits will der mit rund 90 Millionen Euro Verbindlichkeiten belastete Fußball-Traditionsklub seinen Weg der wirtschaftlichen Konsolidierung fortsetzen, möchte aber gleichzeitig auf wieder sportlich höhere Ziele anpeilen.Nichts Neues, aber die Ignoranz ist immer noch hoch, rund um den Borsigplatz:Spielmacher Tomas Rosicky gab bereits die Marschroute aus: "Wenn es gut läuft, können wir um Platz drei spielen."Einige sehen das etwas realistischer:Trainer Bert van Marwijk fürchtet indes einen Substanzverlust im Kader des BVB. Dieser kann möglicherweise im Verlaufe einer langen Saison nicht kompensiert werden. "Wir müssen Glück haben, ohne schwere Verletzungen durch die Saison zu kommen", sagte der niederländische Coach.Wer hat nun "mehr" Recht?!

Keine Ahnung, aber es wird trotzdem wohl wieder jede Menge Freude bereiten, dabei zuzuschauen...

Schließen wollen wir dann mit dem oben erwähnten Ewerthon:"Ich hätte auch in Dortmund weiterspielen können, aber nur zu reduzierten Bezügen. Denn dem BVB fehlt momentan einfach das Geld";-)

Montag, 11. Juli 2005

Immer noch Sommerpause

und deshalb auch schon wieder was Neues von Bayern-AG-Chef Rummenigge:

"Der FC Bayern hat praktisch die gesamte Last der letzten Jahre auf internationaler Ebene allein getragen. Hätten wir nicht so viele Punkte gemacht, hätten wir schon jetzt nur noch zwei Starter. Werder Bremen kann nur dank unserer guten Ergebnisse in der Champions League spielen."

Und womit weißt er auf diese Fakten hin?

Mit Recht!

Er ist aber nicht der erste und auch nicht der einzige, der auf dieses Problem aufmerksam macht:

Derzeit belegt die Bundesliga in der Fünf-Jahreswertung Rang fünf, ab Platz sieben würde eine direkte Startberechtigung gestrichen.

Vor einigen Jahren noch unvorstellbar!

Grund für die pessimistische Einschätzung ist der hohe Streichwert, der aus der Saison 2000/2001 resultiert, als der FC Bayern München zuletzt die Champions League gewinnen konnte.

Komisch, dass das erst jetzt auffällt...

Während der Bundesliga daher 11,062 Punkte gestrichen werden, verlieren die Portugiesen (6,125) und die Niederländer (6,083) als Deutschlands Konkurrenten deutlich weniger.

Der Vorsprung auf den sechsten Rang beträgt nur noch vier Punkte, wobei jetzt schon feststeht, dass die Bundesliga in der nächsten Saison erneut drei Punkte auf die Niederlande einbüßen wird.


Eben und ausserdem gibt es da noch das Problem des Koeffizienten...

Der Jahres-Quotient errechnet sich aus der Summe aller erzielten Punkte dividiert durch die Anzahl der Teilnehmer eines Landes. Demzufolge wird die Punktzahl jetzt durch einen Verein (Mainz) mehr dividiert, was den Quotienten niedriger werden lässt.

Um für die Bundesliga wirklich "rentabel" zu werden, müsste Mainz womöglich mindestens die Gruppenphase überstehen - ganz abhängig davon, wie die restlichen Vertreter Berlin, Stuttgart und Leverkusen abschneiden.


Und da bleibt eben wenig Grund zur Hoffnung, oder?

Das einzig Positive an dieser Entwicklung ist, dass, je weniger Mannschaften die Bundesliga ins Rennen schickt, desto kleiner wird eben auch dieser besagte Koeffizient - zuviel Rechnerei!?

Keine Sorge, wenn diese ganzen deutschen Fahrstuhlmannschaften, die immer nur das Ziel haben "international spielen zu wollen", (endlich) keine Startplätze mehr bekommen (können), wird deren Wehklagen laut genug sein, dass es alle hören können...