Ballaballa

Freitag, 17. Juni 2005

Ein Anfang, aber noch nicht genug!

Ist diese Kritik am selbstverliebten Geschwafel der Beckmänner und Kerner' dieser TV-Nation!Womit wir bei Reinhold Beckmann wären. Wer derart an der Stimmung im Stadion vorbeikommentiert und die Partie nie als das begreift, was sie für Spieler und Zuschauer ist, nämlich ebenso ein Fest wie ein Test, müßte um seine WM-Teilnahme zittern. Deutschland darf keine Fehler machen, egal in welcher Situation, mit welcher Aufstellung und gegen wen. Und bloß kein Lob ohne ein Aber. Von Fehleinschätzungen trotz Zeitlupe ganz abgesehen. Wer diesen hehren Anspruch hat, muß ihn auch an sich selbst stellen.Man fragt sich als TV-Konsument, denn mehr sind wir ja offentlich nicht mehr, welche Legitimation dieser Qual zugrunde liegt?!

Was haben wir verbrochen, um uns diese Worte, diese Sätze zu verdienen?!

Zum Glück gibt es ja Alternativen...

Am Ende?!

So könnte man über die griechische Nationalmannschaft denken, den sog. amtierenden Europameister, nach der gestrigen Vorstellung im ungeliebten Confed-Cup:Die Südamerikaner tanzten die phasenweise überfordert wirkende Mannschaft des deutschen Trainers Otto Rehhagel regelrecht aus und avancierten auf Anhieb zum Turnier-Favoriten.Naja, das ist ja jetzt nichts Neues, neu wird allerdings das Gefühl für die griechischen Fans sein, endlich wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen zu sein, oder?!

Déjà vu?!

Hatten wir das nicht schon mal?!Die Strafanzeige von Anlegern gegen die Stadion-Gesellschaft Molsiris hat bei Borussia Dortmund für keine Unruhe gesorgt. "Die GmbH & Co. KGaA sieht sich nicht berührt", hieß es in einer Pressemitteilung.Na logisch, aber worum geht es eigentlich?! Am Dienstag hatten Anleger Strafanzeige gegen die Commerzbank-Tochter Molsiris, die Miteigentümerin des Westfalenstadions ist, eingereicht. Die Gesellschaft soll die die Zustimmung der Fondsanleger zum Sanierungskonzept des BVB unter Täuschung über zusätzliche Haftungsrisiken in Höhe von 43 Millionen Euro erschlichen haben.Ups, na dann viel Spaß und noch was DFL: Wenn das stimmt, könnt ihr schön alleine schauen, wie ihr da wieder rauskommt...
;-)

Zumindestens die BVB-Amas haben den Weg ja schon mal angedeutet...

Wie bitte?!

Irgendwas stimmt mit dieser Sommerpause nicht, wenn wir jetzt schon solche Jux-Meldungen lesen müssen:Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff könnte sich durchaus als Nachfolger von Uli Hoeneß als Manager bei Bayern München vorstellen.Dabei ist es doch noch gar nicht so heiss, oder?!

Montag, 13. Juni 2005

Der Arme!

Na das war ja klar, dass es nur Tage dauern würde, bis er sich zu Wort meldet:Geht es nach Torsten Frings, ist der Hauptverantwortliche für seinen Wechsel von München nach Bremen schnell gefunden: Felix Magath. [...] "Er hat mich trotz vieler Gespräche nie da aufgestellt, wo ich am stärksten bin", sagte Frings der "Bild"-Zeitung, "zentral vor der Abwehr. Da habe ich in Bremen, Dortmund und in der Nationalelf tolle Spiele abgeliefert".Das halte ich für ein Gerücht, vor allem zu Saisonstart hat er dort viele Spiele absolviert, funktionert hat es allerdings nicht und erst danach mußte Magath handeln...Das habe sich auch auf die Zusammenarbeit ausgewirkt, die laut Frings zwar "erfolgreich, aber nie harmonisch" gewesen sei.Ach, der Arme! Das Profigeschäft ist ja auch so kalt geworden, Mensch!"Ich habe mich in München vom ersten Tag an nie richtig wohl gefühlt"Wir uns mit Deinen Leistungen auch nicht!"Magath hat mich zwar unterstützt, aber nie zu 100 Prozent"*Arrg* Wenn ich sowas schon höre, wie alt bist Du, Frings, 16?!Hoeneß sah sich enttäuscht in seiner Annahme, Frings sei ein Führungsspieler. Frings wiederum beklagt nun, die Bayern hätten ihn nicht als den Führungsspieler behandelt, den sie in ihm sahen: "Man hätte sich mir gegenüber auch so verhalten können"Nämlich!?Stattdessen kritisierten Magath und Hoeneß den Nationalspieler, was dem dann zusätzlich nicht behagteStimmt, "Führungsspieler" darf man ja nach dem Fring'schen Weltbild nicht kritisieren, weil doch schließlich deren Leistung für sich spricht, na klar, gerade bei ihm..."Ich bin vom Typ her eher ruhig. Ich habe gewusst, was mich in München erwartet, aber darauf muss man ja nicht immer eingehen. Ich habe mein Ding durchgezogen"Achso, Dein Ding ist schlecht und unter Deinen Möglichkeiten zu spielen, ja?!

Respekt, das hast Du wirklich geschafft und jetzt viel Spaß bei Mutti!

Samstag, 11. Juni 2005

Aus jung mach alt!

Dieses Motto scheinen die Knappen auch diese Saison bei ihren Transfers zu verfolgen, denn die Altersstruktur im Schalker Kader hat sich auch diesmal erneut erhöht, kein Wunder wenn man gleich drei hoffnungsvolle Talente aus dem Kader streicht, namentlich sind dies:
  • Mike Hanke (21 Jahre, nach Wolfsburg)
  • Michael Delura (19 Jahre, nach Hannover)
  • Fabian Lamotte (22 Jahre, nach 1860 München)
Soviel zum Thema "wir setzen auf junge, ehrgeizige Spieler, die den Weg weisen in eine königsblaue Zukunft ohne Schulden und mit Perspektive"!

Aber was soll es, die StumpenRudi-Kicker haben ja genug Geld und Visionen auf abkassierende und "motivierte" Spieler vom Schlage eines kleines,dickes Ailton zu setzen...

Alle haben sich wieder lieb!

Nun, auch hier schlug die Allianz-Arena-Eröffnung ihre Wellen, aber nun ist alles wieder gut und die Protagonisten haben sich auch wieder lieb:Nach einem Vier-Minuten-Gespräch unter vier Augen in München beim symbolischen Anstoß ein Jahr vor der Fußball-Weltmeisterschaft gaben sich die Kampfhähne wieder versöhnlich. [...] "Es war keine große Aussprache nötig. Es gibt keine Probleme", sagte Bierhoff. Und Rummenigge erklärte: "Wir müssen uns halt besser abstimmen als in der Vergangenheit. Wenn es ein Problem gibt, müssen wir das untereinander besprechen."Stimmt, war was?!

Schlimmer sind ja ohnehin auch nur die "Scheingefechte" oder "Stellvertreterkriege", die sich an derlei Äußerungen anschließen...

Hoffen wir also auch in Zukunft auf Auseinandersetzungen mit der "Anti-Bayern-Propaganda-Maschine"!
;-)

Freitag, 10. Juni 2005

Die Tinte ist trocken!

Und zwar unter die Verträge im Spielertausch Ismael / Frings!

Die wochenlangen Spekulationen und Vermutungen sind zu Ende. Valerien Ismael vom SV Werder Bremen wird ab der kommenden Saison für den FC Bayern spielen.

Sehr gut!

Im Gegenzug wird Nationalspieler Torsten Frings nach nur einem Jahr von der Isar an die Weser wechseln.

Tja, ist ja dann alles perfekt gelaufen für Frings: er hat endlich seinen so heiss erhofften Meistertitel geholt, zuvor eingesehen, dass dies nur beim FC Bayern ging, sich jetzt davon verabschiedet je wieder einen zu holen und kann jetzt auch wieder heim an den warmen Herd zu Mammi, in der großen weiten Welt hat er sich offensichtlich sowieso nicht wohlgefühlt!

"Ich bin ein ruhiger Typ, brauche den ganzen Trubel nicht. Und ich werde mich auf jeden Fall nicht ändern. Wenn das nicht akzeptiert wird, dann ist das nicht mein Problem"

Irgendwie schon, aber wenn wenigstens die Leistung über das ganze Jahr entsprechend gewesen wäre, hätte niemand gemeckert!

"Der Konkurrenzkampf ist nicht das Problem, aber bei Bayern muss man jeden Tag präsent sein für Zeitungen und Fernsehen", fügte Frings hinzu. Darauf, so der 28-Jährige, der beim Double-Gewinner seinen Stammplatz verloren hat, habe er "null Bock".

Eine Null-Bock-Mentalität auf diesem finanziellen Gehalts-Niveau hat schon einen gewissen Charme, aber zum Glück haben wir auf Frings Position ein Überangebot, im Gegensatz zu Ismaels'...!

Und Wiiiiilly Sagnol ist jetzt sicherlich auch endlich zufrieden:

In München soll Ismael an der Seite von Lucio die Innenverteidigung bilden. Mit ihm, Willy Sagnol rechts und Bixente Lizarazu links könnten dann bis zu drei Franzosen gleichzeitig in der Viererabwehrkette der Bayern auflaufen. Da kann man wohl nur noch sagen: "Vive la France!"

Hoffen wir das Beste!

Der EffZee hat einen neuen Hauptsponsor (mal wieder)!"Der Gerling-Konzern ist ein Ur-Kölner Unternehmen und eine Institution in dieser Stadt. Es ist eine tolle Sache, dass Kölner Tradition sozusagen zusammenfindet", sagte FC- Präsident Wolfgang Overath am Freitag bei der Vorstellung des neuen PartnersBlumige Worte, aber die haben wir ja schon mal gehört...

Hoffen wir das Beste, dass er es diesmal auch bleibt...
;-)

Oliver Fritsch tut weh, so weh!

Will man sagen in Anlehnung an eines seiner eigenen Zitate und welches Weltbild er verfolgt, habe ich ja ebenfalls schon beleuchtet, aber zuletzt trat sein Bayern-Hass mal wieder gehäuft zutage, wie man diversen Zitaten in seinem Newsletter "indirekter Freistoss" ablesen konnte!

Zum 2:2 der deutschen Nationalmannschaft gegen Russland glaubte er, uns mit diesen Worten zu erheitern (10.06.05):

Viel Kritik gibt es zurecht an den deutschen Abwehrspielern. Oliver Kahn hingegen, der beim 2:2 genauso jung wie seine Vorderleute aussieht, lebt weiter unter Artenschutz.

Beim Thema "Eröffnung Allianz-Arena, Pfiffe gegen Jens Lehmann" glaubte er die Mehrheit der Fans zu erreichen, indem er polemisch anmerkte (02.06.05):

Sie riefen später auch: "Schade, Deutschland, alles ist vorbei." Ich dachte, das singen nur Holländer. Hohn gegen die deutsche Nationalelf in einem deutschen Stadion?! Man könnte schreiben, dass die Masken der Bayern-Fans gefallen wären - wenn sie nicht schon längst am Boden liegen würden. Zeit, die Bitte an den DFB zu erneuern: wichtige Länderspiele bitte in Dortmund austragen, vielleicht noch in Hamburg oder in Mönchengladbach.

Vor dem DFB-Pokal-Finale träumte er davon, einmal eine gewichtige Stimme im deutschen Fußball zu sein und bewertete im Stile eines Chefredakteurs die Person Michael Ballack wie folgt (28.05.05):

Einen Aspekt vergessen Ballacks Chronisten meist: Keiner fällt so leicht wie er. Man denke an die Schwalben in Chelsea (2:4) und gegen Rostock (3:1). Auch außerhalb des Strafraums täuscht Ballack oft vor, er sei gefoult worden. Das sollte er, der Kapitän unserer Nationalmannschaft, sich abgewöhnen; das sollten die Journalisten mehr anprangern.

Nun,im Grunde ist an derlei Kritik gar nichts auszusetzen, ich kann mit Kritik an mir und mit Kritik am FC Bayern sehr gut umgehen, auch wenn solche Worte aus dem Mund eines Bayern-Fans nicht in das gestörte (fußballerische) Weltbild eines Oliver Fritsch passen!

Was ich aber absolut nicht akzeptieren kann, ist die tendenzielle Berichterstattung gegen den FC Bayern, seine Spieler und seine Fans (denn zu anderen Themen gibt es so gut wie nie einen persönlichen Einwurf seinerseits) unter dem Deckmantel des objektiven und seriösen Journalismus, was ich ja annehmen muss, wenn OF sich im Impressum seines Newsletters als "Redakteur" bezeichnet!

Auf unserer Webseite Mythos-Bayern.de wird ebenfalls fast ausschließlich tendenziell berichtet und polemisch Stimmung gemacht, aber wir suggerieren auch nicht, dass wir objektiv wären...

Im Grunde hätte man diesen Newsletter schon längst abbestellen müssen, wenn man nicht so verdammt tolerant gegenüber Andersdenkenden wäre!
;-)